Bei "Markus Lanz" (ZDF) kippte die Diskussion über Künstliche Intelligenz von Faszination zu Alarmstimmung. Während KI-Forscher Hans Uszkoreit die rasanten Fortschritte schilderte, rückte plötzlich die Frage nach Kontrolle und Sicherheit in den Mittelpunkt. Lanz warnte dabei eindringlich vor den Folgen.
Bei "Markus Lanz" gab Informatiker Hans Uszkoreit einen ungeschönten Einblick in die aktuellen Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dabei machte er deutlich, dass die KI längst neue Dimensionen erreicht habe und "eine ganz andere Wende genommen hat, als wir ursprünglich dachten".
Konkret erklärte Uszkoreit, dass die KI nicht mehr als "künstlich" bezeichnet werden könne: "Die jetzige Künstliche Intelligenz ist wirklich superintelligent - viel intelligenter noch, als die meisten im Moment glauben." Lanz reagierte sichtbar skeptisch, doch der Experte stellte klar: "Wenn man mit den Mitteln der Intelligenzmessung rangeht, (...) dann schlägt die KI die Menschen in den Kernbereichen der Intelligenz bereits bei Weitem." Eine Aussage, mit der er den ZDF-Moderator zu überraschen schien. Lanz stellte fassungslos klar: "Das ist ja krass, was Sie da gerade erzählen."
Als Hans Uszkoreit ergänzte, dass die KI in den nächsten Jahren noch intelligenter sein werde, wollte Lanz wissen: "Ist das eine gute Nachricht oder ist das eine schlechte Nachricht?" Der Informatiker reagierte zwiegespalten und machte deutlich, dass alte Regeln und der Mensch als solches die KI nicht mehr kontrollieren und in Schach halten könne. Er erklärte: "Die Sicherheit kommt nur durch Technologie selbst. Das heißt, wir müssen die richtige Technologie haben, die die Sicherheit hervorbringt."
Lanz warnte daraufhin eindringlich: "Wenn sich so eine neue Technologie etabliert, dann zahlen wir auch erst mal einen Preis. (...) Da werden schlimme Dinge passieren!" Uszkoreit nickte vorsichtig: "Wir hoffen, dass wir in der Künstlichen Intelligenz rechtzeitig anfangen können, diese sicheren Systeme zu bauen, damit keine Kinder in den Brunnen fallen."
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Quelle: teleschau – der mediendienst