"Ganz besonderes" Erbstück beschert "Bares für Rares"-Verkäuferin fast 15.000 Euro
Autor: Natalie Cada
, Mittwoch, 29. Juli 2026
"Fantastisch", freute sich die "Bares für Rares"-Verkäuferin über die Hammer-Gebote für ihren Familienschmuck - und ihre mit dem Erlös gesicherte Kreuzfahrt ...
Hiltrud und Anneliese aus Erlangen, seit fast 50 Jahren Freundinnen, erzählten Horst Lichter in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" von ihrem gemeinsamen Hobby: "Reisen". Zu dem Zeitpunkt hatten sie aber keine Ahnung, dass der Familienschmuck tatsächlich ihre nächste Transatlantik-Kreuzfahrt finanzieren könnte ...
Mit ihren Urlaubsplänen sorgten Hiltrud und Anneliese nicht nur bei Lichter für Begeisterung. Die nächste Kreuzfahrt würde die beiden von Rio de Janeiro nach Teneriffa führen, erzählten sie. "Wow, super", schwärmte der Moderator und auch Expertin Wendela Horz meinte anerkennend: "Die Mädels machen es genau richtig."
Passend zum Startpunkt ihrer Kreuzfahrt kam auch das Familienstück aus Brasilien, erzählte Hiltrud: "Die Brosche ist von der Oma meines Mannes, die 1930 einen adligen Schweizer-Brasilianer geheiratet und ein paar Jahre später in Brasilien diesen Schmuck geschenkt bekommen hat." Lichter war sichtlich beeindruckt: "Das sieht wirklich hammer aus."
Expertin Wendela Horz: "Der lässt mir das Herz aufgehen"
Horz geriet ebenfalls ins Schwärmen. "Das ist fantastisch", sagte sie. "Ich freue mich sehr, dass Sie da sind und diese Brosche mitgebracht haben." Die Expertin ordnete das Schmuckstück den 1930er-Jahren zu - ganz im Einklang mit der Familiengeschichte: "Die kühlen, dynamischen Formen passen perfekt in diese Zeit."
Für die Expertin stand fest: "Das war sicherlich eine Auftragsarbeit." Die handgearbeitete Brosche aus 750er-Gold mit Diamanten (1,5 Karat) begeisterte Horz vor allem wegen des Mittelsteins: "Der lässt mir das Herz aufgehen", sagte sie. Der Grund: Es handele sich um einen besonders farbkräftigen Aquamarin.
"Je mehr Farbe, umso hochwertiger" und teurer, erklärte Horz hinsichtlich des tiefblauen Aquamarins mit stolzen 35 Karat. "Das ist wirklich ein ganz besonderer Stein", betonte die Expertin. Ihrer Einschätzung nach könnte er sogar aus der weltberühmten brasilianischen Mine Santa Maria de Itabira stammen, die in den 1920er-Jahren entdeckt worden war.
"Der Stein ist außergewöhnlich, das ist eine Rarität"
"Das haben wir gehofft", freute sich Hiltrud über die Vermutung der Expertin. Absolute Gewissheit könnte jedoch nur ein gemmologisches Gutachten nach einer Laboruntersuchung bringen. Wegen der außergewöhnlich kräftigen Farbgebung ging Horz aber davon aus, dass der Aquamarin "sehr wahrscheinlich" aus der namhaften brasilianischen Mine stammt.