"Luxus-Geschoss" bringt "Bares für Rares"-Expertin ins Schwärmen: "Das ist außergewöhnlich!"
Autor: Michael Eichhammer
, Dienstag, 13. Januar 2026
Bei diesem Hochkaräter geriet sogar die Fachfrau ins Schwärmen: Heide Rezepa-Zabel sprach bei einem besonders raren Ring in der Dienstagsfolge von "Bares für Rares" von einem "Luxus-Geschoss".
"In der Expertise wäre es schön zu erfahren, welchen Zustand der Diamant hat, ob er vielleicht lupenrein ist", hoffte Cedrik aus Berlin. Er wollte mit seiner Cousine Lena, die aus Mönchengladbach angereist war, einen Ring verkaufen. "Ich finde schön, wenn man so einem Solitär links und rechts noch eine Beigabe gibt", dachte Horst Lichter laut. Der Moderator sprach von den sogenannten Beisteinen. Diese würden "die Brillanz ausweiten", stimmte Heide Rezepa-Zabel zu.
Heide Rezepa-Zabel hat als Schmuckexpertin schon viel gesehen, doch bei diesem Ring geriet selbst sie ins Schwärmen: "Es ist schon ein ganz schönes Luxus-Geschoss, das sieht schon ganz schön gut aus." Als Lichter Cedrik und seine Cousine Lena sieht, meint er: "Die beiden sind eigentlich noch ein wenig zu jung dafür." Der Moderator glaubt dennoch, dass der Schmuck aus dem Familienbesitz stammt. Cedrik konnte dies bejahen.
Der Ring gehörte der Ur-Oma der beiden, wurde dann an die Oma weitervererbt und diese hatte den Schmuck Lena und Cedrik überlassen. Aufgrund des erhöhten Aufbaus der Ringschiene und der geometrisch angelegten Stufen tippte Heide Rezepa-Zabel auf die 1970er Jahre. Das Rechnungsdatum verifizierte die Einschätzung der Expertin. Stolze 30.800 DM hatte der Ring damals offenbar gekostet. "Dafür konnte man damals eine Eigentumswohnung erwerben", so Heide Rezepa-Zabel. "Wahnsinn!", war Cedrik beeindruckt.
Moderator Horst Lichter baff: "Alter!"
In der Rechnung wurde der Brillant als "lupenrein und River" bewertet. "Das waren magische Worte", so die Expertin. Allerdings gab es damals so gut wie keine unabhängigen Prüflabore. Lena und Cedrik hatten aber ein aktuelles Zertifikat erstellen lassen.
Immerhin war die Einstufung der Farbe geblieben: "River" nennt sich heute "D" (Hochfeines Weiß +). Die Reinheit wurde im Zertifikat allerdings gravierend anders berechnet: "vs" ist zu lesen, was für "very small inclusions" steht - also lediglich mittlere Reinheit. "Der Stein wiegt 2,01 Karat", so die Expertin. "Alter!", war der Moderator verblüfft. "Das ist außergewöhnlich", sagte Rezepa-Zabel. Den Wunschpreis von 10.000 Euro toppte sie: Bis zu 18.000 Euro hielt die Expertin für angemessen.
"Da kommt ein Diamantring", vermutete Susanne Steiger geradezu prophetisch als sie die Schatulle sah. Wolfgang Pauritsch erkannte ein vielversprechendes Wort auf dem Zertifikat: "Diamantprüflabor". "Zwei Karat? Wow!", war Susanne Steiger beeindruckt. "Haben Sie gewusst, dass nur ein Prozent der gefundenen Diamanten sich überhaupt für die Schmuckindustrie eignen?", dozierte die Fachfrau. "Ne", gestand Cedrik, ebenso überrascht wie Anaisio Guedes.
"Man könnte ihn auch noch ein bisschen tiefer fassen, er ist verdammt hoch", sinnierte Wolfgang Pauritsch. "Ich finde das genau richtig so, so kommt er schön raus", widersprach Susanne Steiger. "Aber der ist ja ... wow!", dachte Christian Vechtel laut.