Final-Gegner sprachlos: Sam Dylan teilt seine Siegprämie - "Titel ist wichtiger als Geld"
Autor: Teleschau
, Montag, 08. Juni 2026
War das Reality oder Fake? Am Ende des großen Finales von "Kampf der RealityAllstars" (RTLZWEI) stand ein jubelnder Sieger. Sam Dylan holte sich die Reality-Krone, einen strunzhässlichen Pokal und einen prallgefüllten Geldkoffer. Aber in der Sekunde des Triumphs dachte er auch an seine Mitstreiter.
Immerhin. Es hat nicht den Falschen getroffen. "Der Titel wär mir wichtiger als das Geld." Allstar zu sein - das sei doch "der Ritterschlag". Das sagte Sam Dylan, kurz bevor er zum Finale von "Kampf der RealityAllstars" (RTLZWEI) schritt. Seite an Seite mit den Mit-Finalistinnen Kate Merlan (38) und Sarah Knappik (39) und in schillerndem Outfit. Seine Augen funkelperlten wenig später umso heller. "Sam Dylan, der Mann, der schon ausgeschieden war, ist RealityAllstar 2026", feierte Moderatorin Arabella Kiesbauer (57) angemessen würdig die zumindest derzeit leuchtendste Schnuppe am Himmel der Reality-Sterne.
So zog Sam Dylan, bürgerlich eigentlich Sven Wölke, an den Albtraumstrand von Thailand und kehrte als "Ritter Dylan von Phuket" zurück. Eine richtig schöne Überraschung bescherte er den Fans und vor allem seinen letzten Mitstreitern am Realitystrand nach dem Sieg. Denn mit 40.000 Euro gefüllten Geldkoffer in der Hand musste die Freude raus: "Wir haben alle diese Staffel gewonnen, das ist unser Preis."
Und deshalb gab er jedem der letzten fünf Salaisten (von insgesamt 23) 2.000 Euro ab! Da waren Sarah und Kate sowie die in der letzten Runde vor dem Finale ausgeschiedenen Cecilia Asoro (30), Cosimo Citiolo (44) und Maurice Dzwiak (27) fast ein bisschen sprachlos. Und der geneigte Reality-Fan eigentlich auch. Denn solch eine lohnende Loyalität gibt's in diesem Kneifzangenbusiness eigentlich nicht.
Matthias Mangiapane opfert sich und steigt freiwillig aus
Sam Dylan ist ein würdiger Sieger. Schließlich hat er zuvor bereits "Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare", "Das große Promi-Büßen" (beide 2024) sowie letztes Jahr "Die Abrechnung - Der Promi-Showdown" gewonnen. Heißt, er hatte sich, im Gegensatz zu manch anderem, die Teilnahme am "Allstar"-Format durchaus verdient.
In finaler Abwesenheit von polarisierenden Kraft-Kratzbürsten wie Georgina Fleur (36), Elena Miras (34), Emmy Russ (27) oder Macho-Männchen Serkan Yavuz (33) ließ es sich auch leicht friedvoll und loyal sein. Innerhalb der letzten beiden Sala-Tage gingen dann beim großen Aussieben weitere Konkurrenten über die Wupper. Elsa Latfaj (20) verzockte sich beim Telefon-Spiel und schied aus. "Ich bin überhaupt nicht traurig", sagte sie und ging im diffusen Gefühl, ihre Freundin Kate vor dem Exit bewahrt zu haben.
Matthias Mangiapane (42), qua Karriere auch ein Mitfavorit, bewahrte dann die Siegprämie vor Plünderung - und sich vor der Siegchance. Es galt, einen Allstar zu feuern. Andernfalls sollten 10.000 Euro abgezwackt werden. Das wollte keiner.
Als aber die zarten Intrigen ("Eigentlich ist Sarah die naheliegendste Lösung") nicht fruchteten, meldete sich zunächst Urgestein Kader Loth (53) als Opfer auf dem Altar der Reality-Siegprämie für den freiwilligen Ausstieg an. Wurde dann aber vom mitfühlenden Matthias überstimmt. "Nehmt mich, ich werd das hier eh nicht gewinnen." Außerdem: "Es gibt ja viele, die das Geld nötiger haben als ich." Sprach's, wurde unter Krokodilstränen (Sam: "Matthias ist mir mehr wert als 10.000 Euro!") gewählt und ging mit abgedunkelten Augen und tränenzittriger Stimme.