Seine Jobs bei "taff" und "The Voice Kids" hängte er bereits an den Nagel. Nun kehrt Thore Schölermann auch "The Voice" den Rücken. Er wolle andere Prioritäten setzen, erklärte der Moderator in einem Interview.
Thore Schölermann verlässt "The Voice". Ab der zweiten Staffel und somit 14 Jahre lang stand er als Moderator der Castingshow vor der Kamera. Wie Schölermann gegenüber "Bild" bestätigte, soll die 15. Staffel im vergangenen Jahr seine letzte als Moderator der Sendung gewesen sein.
Er spüre, "dass der richtige Moment genau jetzt ist", erklärte der 41-Jährige gegenüber "Bild". "Wichtige Entscheidungen im Leben zu fällen, kann auch leicht sein, wenn man die Prioritäten für sich richtig gesetzt hat." Er wolle und müsse "neue Prioritäten setzen". Bei Letzteren handle es sich dem Bericht zufolge um seine Familie. Zudem betreibe der Moderator seit Kurzem drei McDonalds-Filialen in Aachen - ein zeitintensives Unterfangen.
Neuer Moderationsjob für Thore Schölermann
Es ist nicht Schölermanns erster Abschied. Bereits im vergangenen Jahr hatte der TV-Star bekannt gegeben, "The Voice Kids" den Rücken zu kehren. Ein Jahr zuvor war er zudem als Moderator des ProSieben-Magazins "taff" ausgestiegen, durch das er zwölf Jahre lang geführt hatte. Damals erklärte er im "Bild"-Interview, dass er "Sendezeit gegen Zeit mit meiner Familie" tauschen wolle. 2010 hatte Schölermann am Set von "Verbotene Liebe" seine Schauspielkollegin Jana Julie Kilka (heute Schölermann) kennen- und lieben gelernt. 2021 und 2024 wurde das Paar Eltern einer Tochter und eines Sohnes.
Ganz auf Thore Schölermann verzichten muss das TV-Publikum nicht. Ab 25. April moderiert er das neue Format "Staying Alive - Stars singen mit Legenden". In der ProSieben-Show sollen Stars wie Samu Haber, Alvaro Soler, Sasha und die No Angels gemeinsam mit verstorbenen Musikikonen auftreten. Wie dies möglich sein wird, hat der Sender bislang nicht verraten - denkbar ist, dass Whitney Houston, Elvis Presley und Co. mithilfe Künstlicher Intelligenz zu neuem, digitalen Leben erweckt werden sollen.
Quelle: teleschau – der mediendienst