"Dinner"-Kandidatin wundert sich über Mitstreiter: "Der war einfach schon da hackedicht"
Autor: Bettina Friemel
, Freitag, 06. Februar 2026
In den vergangenen Tagen ist die Nürnberg-Truppe freundschaftlich zusammengewachsen. Da ist die Stimmung am "Dinner"-Finalabend bei Richi ausgelassen und gelöst. Doch ein Gast dreht besonders auf ...
Zum Finale von "Das perfekte Dinner" geht es zu Bankkaufmann Richi (45) nach Fürth. Eigentlich heißt er Patrick, "ich werde aber von allen nur Richi genannt". Außerdem genießt er den Ruf, "ein bisschen durchgeknallt" zu sein. Was ihn zur Teilnahme am "perfekten Dinner" motiviert hat? "Ich habe mir gedacht, dieser Challenge stelle ich mich einfach mal. Einmal zu testen, wie sind deine Kochskills?" Wie es sich anfühlt, in einer Show zu gewinnen, weiß Richi aus der Vergangenheit: "Bei 'Wetten, dass..?' habe ich schon mal was gewonnen. Da habe ich Zigaretten geschüttelt."
Ungewöhnlich scheint das Motto "Franken zu Gast im Orient". Warum sich Richi dafür entschieden hat? "Mega Gewürzküche, die weicht halt mal komplett vom Deutschen ab", da möchte er mit folgenden drei Gängen einen "Gaumenkitzler" servieren:
- Vorspeise: Süßkartoffel mit Avocadocreme und Kichererbsen
- Hauptspeise: Gefüllte Auberginenröllchen vom Grill mit Falafel und Joghurtdip
- Nachspeise: Joghurttörtchen mit Walnuss-Dattel-Boden
Die Falafel-Masse bereitet Richi die meisten Sorgen. "Die Konsistenz gefällt mir gut, aber ich kann noch nicht sagen, ob es zu feucht ist", püriert er die eingeweichten Hülsenfrüchte. "Feuchtigkeit ist des Falafels Tod" - so viel hat er vorab durch drei Versuche festgestellt. "Mir ist es beim ersten Mal komplett danebengegangen." Auch heute fällt die Masse durch die Qualitätsprüfung: "Das ist schon zu feucht." Kichererbsenmehl rettet, die Test-Falafel behält ihre Form.
Menü überrascht Martina: "Hätte ich nicht gedacht!"
Kein Fine Dining, aber viel vom Grill erwartet Elena (37). "Ich würde auf gehobene deutsche Küche tippen", meint Kevin (34). Beim Blick auf die Speisekarte machen alle große Augen. "Ach, das hätte ich gar nicht gedacht!", überrascht Martina (60) die orientalische Note. Der gebürtige Türke Musti (47) überrascht mit einem Geständnis: "Ich habe noch nie Falafel gegessen. Das ist in der türkischen Küche nicht üblich."
"Ab dem ersten Tag habe ich mich jeden Abend gefreut, dass wir uns alle wieder sehen, treffen, quatschen, schnacken, Blödsinn machen", findet Richi, dass zwischen der Nürnberg-Truppe eine Freundschaft entstanden ist. Alle stoßen an, "auf den leider erst mal letzten Abend".
Richi hat "mit Eros Ramazzotti Fußball geschaut"
Am Tisch erzählt Kevin, dass er besagte "Wetten, dass..?"-Sendung angeschaut hat: "Waren mega Gäste da, Madonna, Eros Ramazzotti. Und er hat die Wette gewonnen." Musti erhebt sein Glas: "Auf unseren Wettkönig!" Richi verrät: "Wir wurden Dritter. Wir haben 1.000 D-Mark damals bekommen." Und: "Ich habe mit Eros Ramazzotti Fußball geschaut." Die anderen staunen: "Ist das cool!"