"Dinner"-Gäste haben "Angst" und "Panik" vor Daniels Menü - doch er kann sie vom Gegenteil überzeugen
Autor: Bettina Friemel
, Dienstag, 03. November 2026
Die Innsbrucker Runde freut sich auf "Das perfekte Dinner" bei Daniel. Von dem Arzt und Perfektionisten erwarten sie einiges. Doch kann der 36-Jährige auch liefern?
"Beruflich bin ich Arzt und in meiner Freizeit gerne Koch", deshalb heißt es heute bei Daniel (36): "Her mit der Butter!" Den Gästen soll "Das perfekte Dinner" schließlich schmecken. "Die Menge macht es halt aus", und so hin und wieder darf eine kleine Cholesterin-Sünde schon sein. "Die meisten essen einfach zu viel oder sie verbrauchen zu wenig."
Das präzise Arbeiten liegt Arzt Daniel berufsbedingt im Blut. "Das Ziel ist immer das Beste für den Patienten" - und jetzt eben für die Gäste. Mit einer normalen Sushi-Rolle gibt sich der Gastgeber aus Hall nicht zufrieden, ein kreatives Muster soll es sein. Denn unter dem Motto "Ei, Ei, Ei" gibt es:
- Vorspeise: Maki / Fake Tuna Sashimi / Ei
- Hauptspeise: Jagd & FischerEI - Wild und Forelle / Gemüse / Herzogin
- Nachspeise: A bissl Wien - Schnitte / Blätterteig / Himbeere
Betty (50) meint, Daniel will seinen Gästen näherbringen, "wie man mit gesunden Zutaten gesundes Essen zubereiten kann". Beim Dessert würde Mario (47) aus Aufwandsgründen auch einen gekauften Blätterteig durchgehen lassen: "Das wäre mega beeindruckend, wenn man den selber macht."
Blätterteig "erst einmal gemacht"
"Das wird eine Challenge. Ich habe es erst einmal gemacht", versucht sich Daniel sehr wohl am selbstgemachten Blätterteig. "Ich hab es mir irgendwie eingebildet." Mit seinem cremegefüllten Gebäck führt er die Familientradition fort: "Meine Mutter ist die Ober-Schaumrollenherstellerin schlechthin." Aber: "Sie hat noch nie den Blätterteig selber gemacht!"
"Was mich am Daniel fasziniert, ist die Ruhe", lässt sich Mario am Abend vom Gastgeber herzlich empfangen. "Es ist sehr idyllisch, wie der Daniel da wohnt", genießt Lisa (26) neben ihrem Aperitif auch die Aussicht auf die Tiroler Berge.
Wassermelone statt echtem Fisch
"Der Fake Tuna ist eine marinierte Wassermelone", erklärt Daniel seine Vorspeise. "Ich esse nie Fisch", deshalb findet Betty gut, dass es auch was Gefaketes gibt. "Vor der Vorspeise habe ich echt ein bisschen Panik", denn Sushi fand Mario bisher immer "irgendwie eigenartig". Der Anschnitt der kunstvollen Rolle erntet jedoch schon das erste "Wow!". Auch geschmacklich lässt sich Mario bekehren: "Das war superfantastisch!"