Machen wir's kurz: Die große Überraschung blieb aus, Menowin Fröhlich hat "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen - obwohl Bushido sich plötzlich noch sehr klar für jemand anderen einsetzte.
Kurz vor Mitternacht bestätigte sich, was die meisten längst ahnten. 16 Jahre nach seiner knappen Finalniederlage in der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" hat Menowin Fröhlich (38) es geschafft: Er darf sich Superstar 2026 nennen und sackt das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro ein.
Hatte Dieter Bohlen (72) etwa mit seinem Jurykollegen Bushido (47) darauf gewettet? Zwischendurch im diesjährigen Finale erwischte Moderatorin Laura Wontorra (37) nämlich beide bei einem mysteriösen Handschlag, stellte sie zur Rede - und stieß auf Rumgedruckse. Es gehe um eine "private Wette", ließ Dieter verlauten. Er habe seine "Gage gesetzt", behauptete Bushido. Darf man das glauben? Leider wurde das Geheimnis nicht aufgelöst.
Welcher Kandidat fliegt als Erstes?
Dafür ein anderes - nämlich, ob es Paco Simic (23) oder Abii Faizan (24) in die Top 4 schaffen würden. Beide hatten in der vorherigen Liveshow die wenigsten Anrufe erhalten und mussten nun im "Showdown"-Duett ("Beauty And A Beat" von Justin Bieber und Nicki Minaj) mit- und gegeneinander antreten. Paco machte das Rennen, und zwar denkbar knapp, wie man nach der Show erfuhr: 51,59 Prozent hatten für ihn gestimmt, 48,41 für Abii.
Der frisch in Top-11-Kandidatin Noemi Stefaniak (23) verliebte Österreicher durfte also weiter ran und wie Constance Dizendorf (19), Tyrell Hagedorn (19) und Menowin einen bereits bekannten Hit singen sowie einen neuen, eigens für ihn komponierten DSDS-Finalsong.
Als Einziger folgte er dabei dem Jury-Rat nicht und sang lieber Shawn Mendes' "There's Nothing Holdin' Me Back" anstelle des empfohlenen "As It Was" von Harry Styles (32). Fand die Jury aber auch okay: "Du hast die richtige Entscheidung getroffen", lobte Bushido. Mit seinem Song "Home" überzeugte Paco die Jury jedoch weniger: "Die Sonne ist da nicht aufgegangen", maulte Dieter Bohlen.
Laura Wontorra in Kalauer-Laune
Der charmante Sonnyboy Tyrell, der eigentlich gerade mitten im Abitur steckte, gab später nach seiner Interpretation von Ed Sheerans und Felix Jaehns "Photograph" gleich selbst zu, "nicht der beste Sänger" in der Runde zu sein. Viele Herzen dürften ihm dennoch zugeflogen sein, erst recht bei seinem eigenen Song "Die Eine".
Moderatorin Laura Wontorra (37), die besonders Juror Bushido mit ihren Wortspielen entzückte, forderte die Fans zum Anrufen auf: "Wenn aus RTL R-Tyrell werden soll ..." Die Menowin-Anhängerschaft motivierte sie dagegen - in Anspielung auf dessen augenscheinliche Vorliebe für Bräunungscreme - mit: "Lassen Sie für diesen Mann hier Bräune wahr werden ... Äh: Träume wahr werden!"