"Die Söder-Genetik pur": Gloria-Sophie Burkandt stellt ihrem Vater "größenwahnsinniges" Projekt vor
Autor: Gianluca Reucher
, Donnerstag, 20. August 2026
Gloria-Sophie Burkandt hat in der sechsten Folge von "Born Famous" ein neues Projekt ins Auge gefasst. Auf die Unterstützung ihres Vaters Markus Söder kann sie allerdings nicht hoffen.
Gloria-Sophie Burkandt will sich beruflich einen eigenen Namen machen. In der finalen Folge des ProSieben-Formats "Born Famous" verfolgt die Tochter von CSU-Chef Markus Söder deshalb einen ambitionierten Plan: Sie möchte die UIM E1 World Championship mit ihren elektrischen Schnellbooten nach Deutschland holen.
Bei einem Rennen der Serie in Miami zeigt sich die 27-Jährige überzeugt von dem Konzept. "Mich begeistert am meisten, dass es ein Event ist, das wirklich langfristig eine Zukunft hat", erklärt sie. Besonders gefalle ihr, dass jedes Team mit zwei Piloten antritt und darunter stets eine Frau ist.
Schon vor Ort denkt Gloria-Sophie Burkandt weiter. "Es ist so ein bisschen mein Gedanke, ob wir das nach Deutschland bekommen", verrät sie. Ihre Managerin Sabine reagiert allerdings skeptisch: "Och, Gloria! Das ist größenwahnsinnig!"
"Ein bisschen Größenwahn schadet auch nicht im Leben"
Davon lässt sich das Model allerdings nicht bremsen. Ihre Bereitschaft, große Ziele zu verfolgen, führt sie sogar auf ihren Vater zurück. "Ich glaube, das habe ich vielleicht von meinem Vater auch ein bisschen geerbt, dass man immer groß denken muss. Und wenn man sich ein bisschen überschätzt, dann wächst man daran auch", sagt sie.
Markus Söder selbst kommentiert die Unternehmungen seiner Tochter in "Born Famous" mit einer gewissen Vorsicht: "Manchmal ist es nur gut zu wissen, wenn irgendein Quatsch kommt, dass man das vorher weiß." Gloria sieht es gelassen. "Ein bisschen Größenwahn schadet auch nicht im Leben", meint sie und erklärt bezüglich ihrer ambitionierten Vorhaben: "Die Söder-Genetik pur."
Der Mut verlässt sie allerdings kurzzeitig, als sie vor Ort in das Cockpit eines Elektro-Schnellbootes steigen soll. "Ich habe total Platzangst", gesteht sie. "Außerdem trage ich einen Rock, wie soll ich denn da raus? Dann werden sich die ganzen Männer freuen hier."
Schließlich präsentiert sie E1-Gründer Alejandro Agag ihre Idee für ein Rennen in Deutschland. Nach dem Gespräch zeigt sie sich zufrieden: "Ich finde, das lief richtig gut." Tatsächlich erhält Gloria von dem Unternehmer einen sogenannten Letter of Interest für E1 in Deutschland. Damit bekommt sie für einige Monate die Exklusivrechte, das Vorhaben in Deutschland umzusetzen.