"Diamanten im Überfluss": Besonderer Schmuck lässt "Bares für Rares"-Händler staunen
Autor: Michael Eichhammer
, Dienstag, 08. Sept. 2026
"Das sind ja Diamanten noch und nöcher!", staunte Christian Vechtel in der Dienstagsfolge im Händlerraum von "Bares für Rares". Kein Wunder - statt eines einzelnen Schmuckstücks glänzten gleich drei um die Wette.
"Mein Gott, man hat manchmal das Gefühl, Diamanten liegen auf der Straße", dachte Horst Lichter laut. Damit brachte er Wendela Horz durcheinander: "Bei 270 bin ich jetzt gerade." Der Moderator erkannte: "Oh, Entschuldigung, dass ich dich unterbrochen habe!"
Nachdem Mama Simone und Tochter Charlotte sich vorgestellt hatten, stellte Horst Lichter sich und seine Kollegin vor. "Jetzt habe ich sie noch mal gestört beim Zählen. Wo bist du jetzt?", fragte er. Die Schmuckexpertin gab zu: "Jetzt fange ich wieder von vorne an."
Horst Lichter vom Schätzpreis überrascht
"Wir haben Diamanten im Überfluss", fasste der Moderator zusammen. Seine Frage nach der Herkunft des Schmucks wurde langatmig. "Das ist ein Geschenk meiner Ex-Schwiegereltern", erklärte Simone aus Raeren. Zuvor war es bereits mehrfach Erbstück in der Familie gewesen.
Lichter kürzte die Anekdote radikal: "Also gehen wir davon aus: Es ist sehr alt." Er wandte sich der Schmuckexpertin zu: "Wie ich die Wendela kenne, wird die über die verschiedensten Wege das Alter eingrenzen können." Wendela Horz erkannte mehrere "Altersklassen". Am Ring würde "man wunderbar die späten 1930er-Jahre" erkennen. Der Art-déco-Ring sei in Platin gearbeitet mit hexagonalen Fassungen, welche die Expertin an Bienenwaben erinnerten ...
"Reichhaltiger Pavé-Besatz", lobte Horz. "Die ganze Kuppel ist gepflastert mit Diamanten." Der Ring wurde "gerne getragen, ist aber trotzdem noch in gutem Zustand". Nun lenkte sie den Blick auf die "sehr prächtige Brosche". Wendela Horz lobte den "reichhaltigen Diamantbesatz" und erkannte "sehr viele Steine in unterschiedlichen Schliffen und Qualitäten". Das Armband war in jeder Hinsicht besonders, denn "es vereinen sich zwei Zeiten miteinander".
"Das Schauteil verfügt über den größten Diamanten, einen Halbkaräter", so Horz. Die Überraschung: "Das scheint mir mal ein Ring gewesen zu sein." Der Ringkopf würde in die 30er-Jahre passen, der Ansatz mit Diamanten aber könne aus der Nachkriegszeit stammen.
Der Wunschpreis: 8.000 Euro. Wendela Horz bremste auf bis zu 7.000. "Ui!", staunte Horst Lichter. "Damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet. Ich finde das verwunderlich gut." Dennoch erkannte er: "Es ist weniger als ihr wolltet." War also eine Händlerkarte erwünscht?