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"Das perfekte Dinner" startet mit einem Malheur: "Ist ja peinlich hier!"


Autor: Bettina Friemel

, Montag, 31. August 2026

Am ersten Tag des "perfekten Dinners" im Ruhrgebiet wollen alle einen guten Eindruck machen, schließlich treffen hier fünf völlig fremde Menschen aufeinander. Doch die erste Peinlichkeit passiert, noch bevor der erste Gang auf dem Tisch steht ...


In Dortmund hat Gabriel (56), der erste Gastgeber des "perfekten Dinners", den Tisch bereits "minutiös vorbereitet". "Ich hab sowas von Bock", freut er sich, dass es endlich losgeht. Tag eins war nicht sein Wunsch, doch inzwischen glaubt er: "Das wird der euphorischste Tag sein." Als selbsternannter Genießer, der bald eine Weinbar eröffnen will, hat er die Arbeit dann hinter sich und kann sich von seinen noch unbekannten Gästen verköstigen lassen. Ohnehin ist er zuversichtlich, dass die Truppe gut zusammenpasst: "Das Format in Verbindung mit dem Ruhrgebiet - da kann eigentlich nicht so richtig viel schiefgehen."

Gabriel kocht am liebsten solide "Wohlfühlküche": "Meine Hauptmotivation ist ein super Abend." Das Motto "Pott küsst Frankreich" ergab sich irgendwie durch Zufall: "Eigentlich gibt es in jedem Gang einen französischen Klassiker." Und zwar:

  • Vorspeise: Pistazie / Brioche / Tomate
  • Hauptspeise: Angus / Pomme de Terre / Pilz
  • Nachspeise: Vanille / Himbeere / Schokolade und Pistazie

"Gerade, wenn es um den Fußball geht, dann sind wir eins", beschreibt Maike (56) die Ruhrpottler. "Dann können wir alle miteinander." Und so soll es auch diese Woche sein. Schon bei der Begrüßung mit einem Kir Royal steht fest: Die Chemie stimmt.

Franzi (25) verschüttet jedoch direkt ihr edles Getränk und schlägt vor: "Lasst uns bitte einmal nur am Abend anstoßen. Ich hasse nämlich Anstoßen. Ich kann das nicht." Tim (38) tupft hilfsbereit die Flecken auf dem Tisch trocken, während Franzi direkt im Erdboden versinken möchte: "Ist ja peinlich hier!" Maike findet jedoch: "Das macht sie so sympathisch."

Pistaziensuppe ist ein "Geschmackserlebnis im Mund"

"Das Eis ist gebrochen", kann sich Gabriel in der Küche entspannen und Pistaziensuppe mit selbstgebackener Brioche und Tomatenbutter auftischen. "Auf Suppe sind wir gar nicht gekommen", zeigt sich Tim überrascht von der Vorspeise. "Aber cool! Schmeckt gut!" Maike findet die Konsistenz "zu fest, zu breiig", dafür ist die Suppe ein "Geschmackserlebnis im Mund".

Nach der Vorspeise wird Maike von einer Hitzewallung geplagt. "Wenn ihr irgendwann die Gelegenheit habt, dass ich mich ausziehen kann?", bittet sie um eine Pause. "Ich kriege eine Welle hier nach der anderen." Da war der Wollpulli doch die falsche Wahl, deshalb warnt Tim schon mal vor: "Bei mir ist auch mega warm. Wir haben immer so 23, 24 Grad zu Hause. Zieht etwas Luftiges an!"

Unschöner Gratin-Bodenfall

Derweil schwitzt Gabriel in der Küche, denn er lässt eins seiner Gratinförmchen aus dem Ofen auf den Boden fallen. "Das war jetzt nicht so schön", seufzt er. "Aber ist jetzt auch kein Drama." Denn er hat ja noch fünf unversehrte für seine Gäste, die er zu Boeuf Bourguignon und gefüllten Champignons servieren kann. Pescetarierin Franzi wird mit einem Pilz Bourguignon verköstigt, aber "es war ein bisschen wenig Salz dran". Im Gegensatz zur Angus-Version, die Maike und Tim "zu intensiv" schmeckt.

"Dessert ist immer ein Glücklichmacher", löffelt Franzi glücklich Crème brûlée und Himbeer-Sorbet. Maike stimmt zu: "Krass, wie man so ein Dessert zelebrieren kann." Tim lobt auch die Präsentation: "Eine Augenweide."

"Ich würde mir heute eine zwölf von zehn geben", scherzt Gabriel, wäre aber mit acht Punkten voll zufrieden. Immerhin 30 Punkte lassen die Gäste für das pott-französische Menü springen.

Quelle: teleschau – der mediendienst