Christine Neubauer verrät bei "Riverboat": So rettete ihr Hund "todesmutig" ihre Hochzeit
Autor: Marko Schlichting
, Samstag, 03. Oktober 2026
Nach 18 Jahren gaben sich Christine Neubauer und José Campos das kirchliche Ja-Wort. Die Trauung fand "mitten in der Wüste" statt, berichtete die Schauspielerin nun bei "Riverboat". Die wohl wichtigste Aufgabe hatte dabei ausgerechnet ihr Hund Gismo inne.
Christine Neubauer (64) hat lange gewartet. Doch im August hat sie endlich ihren José geheiratet. "Das war mein größter Traum", schwärmte sie am Freitagabend in der MDR-Talkshow "Riverboat". Standesamtlich hatten die beiden sich schon im Mai auf Mallorca das JaWort gegeben. Nun wurde auch kirchlich geheiratet. In Chile, wo ihr neuer Ehemann José Campos geboren ist und wo sich die beiden vor achtzehn Jahren ineinander verliebt haben.
Mitten in der Atacama-Wüste haben sie sich kennengelernt, vor einer Kirche, erzählte Christine Neubauer. Bei Dreharbeiten, wie sich das für einen Schauspielstar gehört. "Ich habe immer gesagt: Wir produzieren unseren gemeinsamen Kinofilm, was ich immer schon wollte. Wir haben sieben Jahre gekämpft, um die Förderung zu kriegen. Und dieses Jahr haben wir sie bekommen." Ihr größter Wunsch war, während des Filmdrehs zu heiraten, genau vor der Kirche, wo sie und José Campos sich zum ersten Mal begegnet sind. "Und das hat geklappt", erzählte Neubauer. "Das war eine Drei-Stunden-Produktion, mitten an einem drehfreien Tag, in Chiu Chiu, die älteste Kirche von Chile, mitten in der Wüste."
Die Hochzeit wird man in dem Film nicht sehen können. Dafür gibt es echte Killer, die gejagt werden. "Mit der Hochzeit waren wir uns bis zum Schluss nicht sicher, dass es klappt. Aber José hat das dann in drei Stunden alles organisiert."
Bei ihrer Hochzeit hatte Christine Neubauers Hund eine ganz besondere Rolle
Christine Neubauer hatte sich wie eine Madonna gekleidet, mit fünf Meter langem Schleier. José Campos ließ es sich nicht nehmen, im edlen Smoking zu erscheinen. Und eine besondere Aufgabe hatte Gismo, der Hund der beiden, berichtete Christine Neubauer: "Er hat auf einem Plüsch-Samtherz unsere Ringe gebracht. Ich habe das Herz selber genäht, und an das Herz habe ich Bänder genäht, dass man das so rumschnallen konnte. Und dann hat der erst am Standesamt, aber auch in der Wüste die Ringe gebracht."
Und Gismo war dann auch der "Held" der Feier, erzählte Christine Neubauer. "Ich hatte doch so eine fünf Meter lange Schleppe. Und in der Wüste ist viel Sand, und dort gibt es auch viele Straßenhunde. Die versammelten sich hinter uns. Und während der Brautrede wollte dann einer auf meine Schleppe machen!" Ein riesengroßer schwarzer Straßenhund sei das gewesen, sagte Neubauer. "Und dann ist der Gismo todesmutig gekommen und hat den weggejagt. Ich bin ganz stolz."
Ihre Hochzeit war für Neubauer etwas ganz Besonderes. "Ich habe mich noch einmal neu verliebt in José", erzählte sie. "Er stand da mitten in Dreck und Sand, in seinem Smoking, und weinte. Ich fand das so männlich. Ich habe immer gesagt: Was ändert das? Das ist ein Papier. Aber irgendwie ändert es sich doch. Das Herz wird größer, und das ist schön."
Quelle: teleschau – der mediendienst