Christian Lell prahlt mit 100-Millionen-Geschäftsbilanz - seine Mitbewohner glauben kein Wort
Autor: Teleschau
, Freitag, 16. Oktober 2026
Bei "Promi Big Brother" eckt Christian Lell weiterhin an. Jetzt brachte er mit Eigenlob Anouschka Renzi gegen sich auf. Am Lagerfeuer wurde es dann emotional. Der Ex-Bayern-Star sprach offen über seine Drogensucht und die Nicht-Beziehung zu seinem Vater.
Bei "Promi Big Brother" sorgt Christian Lell auch an Tag 12 für ordentlich Zündstoff. Erst teilt der ehemalige Fußballprofi gegen Streamerin Nina Bridney ("Spricht Babysprache") aus, dann lenkt er das Gespräch auf seine beruflichen Erfolge. "Nur zweimal" habe er es geschafft, sich durchzusetzen, sagt der 42-Jährige vermeintlich bescheiden. Damit meine er den Fußball und die Immobilienbranche. Lell tönt: "Das mit den Immobilien kann ich, da habe ich als Quereinsteiger innerhalb von vier Jahren 100 Millionen Euro als Verkaufsvolumen aufgebaut. Das kann ich!"
Seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter reagieren allerdings nicht sonderlich beeindruckt. Vor allem Anouschka kann seine Ausführungen kaum glauben. "Du bist ja ein Angeber! Und wie kann man, wenn man so viel verdient hat, jetzt nichts mehr haben?", fragt die Schauspielerin zurück.
Lell versucht, seine finanzielle Situation zu erklären. "Es waren drei Einschnitte: Krieg, Corona und die Zinswende." Doch die 62-Jährige lässt sich davon nicht überzeugen. Als der Ex-Fußballer sich angegriffen fühlt und ihr vorwirft, seine Meinung kleinzumachen, platzt ihr endgültig der Kragen: "Ich habe dich nicht kleingemacht, ich habe nur gesagt, dass du dich hier benimmst wie ein Teenager!"
Anouschka Renzi: "100 Millionen? Das ist Mythomanie"
Auch nach dem Streit ist das Thema für die Schauspielerin noch nicht erledigt. Später flüstert sie Gia Georgina, der Ex von Sido, zu: "100 Millionen? Das ist Mythomanie. Das ist eine Krankheit, wenn du deinem eigenen Mythos glaubst." Und auch Ex-Boxprofi Axel hat offenbar genug von Lells Erzählungen. Er könne sie "nicht mehr hören".
Doch der Abend am Lagerfeuer hat auch eine deutlich ernstere Seite. Im Gespräch mit Gia geht es später um ein Kapitel aus Lells Vergangenheit, das ihn bis heute beschäftigt: seine Drogensucht. "Wie sind deine Gedanken, wenn das Zeug noch mal in deine Nähe kommen würde?", fragt die 37-Jährige. "Ich schließe nichts aus", lässt der Ex-Bayern-Star sie wissen.
Dann fügt er an: "Aber im Moment erfüllt mich mein Leben so sehr, dass der Down, wenn man da wieder reingeht, für mich nicht im Verhältnis steht. Weil ich da Tage verliere, und dafür war der Schmerz auch zu groß, da rauszukommen." Als einen entscheidenden Auslöser für seine Drogensucht nennt Lell den Tod seiner Schwester, die mit 27 Jahren starb. Damals habe es angefangen.
Neben dem Tod seiner Schwester macht Christian Lell auch der fehlende Kontakt zu seinem Vater zu schaffen. Der ehemalige Fußballprofi weiß nach eigenen Angaben nicht einmal, ob dieser überhaupt noch lebt. Trotz der ungewissen Situation scheint ein Teil von ihm auf eine Annäherung zu hoffen. "Ich würde schon auf ihn zugehen, habe aber Angst zurückgewiesen zu werden", gesteht Lell.