Verkäuferin bringt "Bares für Rares"-Expertin mit Wunschpreis zum Schmunzeln: "Immer wieder erstaunlich"
Autor: Natalie Cada
, Mittwoch, 01. April 2026
Mit gerade einmal 750 Euro rechnete "Bares für Rares"-Verkäuferin für ihre "Klitzekleinigkeit". Doch die Expertise von Heide Rezepa-Zabel haute sie komplett um, denn ihr Erbstück war ein Vielfaches wert ...
Mit bescheidenen Erwartungen kam Verkäuferin Andrea zu Horst Lichter in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares". Doch ihr Erbstück aus der Nachkriegszeit wurde auf ein Vielfaches des Wunschpreises geschätzt und sorgte für eine dicke Überraschung: "Wow, das ist ja verrückt", konnte die Verkäuferin ihr Glück kaum fassen ...
"Ui, das ist aber ein dezentes Steinchen", staunte Lichter, als er den hochkarätigen Anhänger auf der Waage von Expertin Heide Rezepa-Zabel erblickte. Andrea und Karsten aus Kuddewörde hatten für den Erbschmuck jedenfalls "keine Verwendung". Die Verkäuferin erinnerte sich aber gerne daran, wie ihre Großmutter den Schmuck immer getragen hatte.
"Meine Oma war immer knacke-braun und der Anhänger sah auf der gebräunten Haut toll aus", erzählte Verkäuferin Andrea von ihren Erinnerungen. "Ganz wunderbar und schick", konnte sich auch die Expertin das Bild der Großmutter gut vorstellen. Der Aquamarin im Scherenschliff brachte zudem "stattliche 39 Karat" auf die Waage.
"Wow, das ist ja verrückt"
Rezepa-Zabel datierte den Aquamarin-Anhänger, gefasst in 585er Gold und Platin, aufgrund der bicoloren Verarbeitung in den späten 1940er- bis Anfang 1950er-Jahren: "Das Stück spricht eine elegante Nachkriegs-Ästhetik", fuhr die Expertin fort. Nur den Hersteller, der sich mit einer Buchstabenreihe verewigt hatte, konnte die Expertin nicht zuordnen.
Der Wunschpreis lag bei 750 Euro. Und die Expertin konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: "Immer wieder erstaunlich, solche Wünsche." Denn allein der Goldwert betrug schon 640 Euro. "Dann können wir den Stein ja verschenken", scherzte Lichter mit. Insgesamt war der Schmuck 3.800 bis 4.000 Euro wert. "Wow, das ist ja verrückt", staunte Andrea.
"Ich bin immer noch total geflasht und habe den Schock noch nicht verarbeitet", erklärte die Verkäuferin nach der unerwarteten Expertise. Doch als sie den Händlerraum betrat, ging ihre Bescheidenheit weiter, als sie ihre "Klitzekleinigkeit" auf das Pult vor Wolfgang Pauritsch legte. "Die Kleinigkeiten sind uns oft am liebsten", lächelte er.
"Klitzekleinigkeit" bringt über 3.000 Euro ein
Doch als der Händler die Schmuckschachtel geöffnet hatte, staunte auch er nicht schlecht. Pauritsch schätzte den opulenten Stein auf "mindestens 30 Karat". Der Verkäufer korrigierte ihn: "Sogar 39 Karat." Auch seine Sitznachbarn versuchten einen Blick auf das Schmuckstück zu erhaschen, doch Pauritsch startete die Bieterrunde mit 1.000 Euro.