"So großartig": Kuriose Accessoires sorgen für Lachanfall bei "Bares für Rares"
Autor: Natalie Cada
, Montag, 18. Mai 2026
Extravagante Metall-Krawatten aus den 1970er-Jahren lösten im Händlerraum bei "Bares für Rares" große Belustigung aus. Nur ein Händler war gar nicht begeistert ...
In der Montagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) sorgte ein außergewöhnliches Set an Metall-Krawatten für großes Staunen bei Horst Lichter. Richtig turbulent wurde es aber erst im Händlerraum. Denn als die skurrilen Retro-Accessoires anprobiert wurden, brachen die Händler in schallendes Gelächter aus.
"Ich werd' verrückt, sowas hatten wir hier noch nie", staunte Lichter, als ihm Uschi und Edmund aus Bremerhaven ihre extravaganten Krawatten präsentierten. Die Stücke stammten aus ihrer ehemaligen Boutique für exklusive Wäsche: "D&D - drunter und drüber". Vor allem der Name brachte Lichter zum Schmunzeln: "Sehr gut", kommentierte er lachend.
Nach der Schließung der Boutique seien die Krawatten "übrig geblieben und hätten Jahrzehnte im Schrank gelegen", erklärte Verkäufer Edmund weiter. Experte Detlev Kümmel ordnete fünf der Modelle dem Designer Pierre Cardin zu. Eine weitere stammte von artmade. Alle waren aus Filz und dünnen Metallplatten in den 1960er- bis 1970er-Jahren entstanden.
Auch Kümmel zeigte sich begeistert und war sicher: "Kontakt bekommst du damit sofort. Wenn du die trägst, fragt jeder: 'Darf ich mal fühlen?'" Schon sei man mitten im Gespräch. Der Zustand war, "wenn auch nicht mehr ganz neuwertig", weiterhin gut, so Kümmel. Klassisch würden die Krawatten heute allerdings kaum noch getragen werden.
"Das ist immer ein ganz spezieller Typ Mann, der sowas trägt"
Als Wunschpreis nannte der Verkäufer "einen Huni". Doch Experte Kümmel schätzte die kuriosen Accessoires und mittlerweile Sammelobjekte tatsächlich auf 500 bis 600 Euro. "Boah", schnaufte Lichter total überrascht von der hohen Expertise und gestand: "Das haut mich echt um." Auch das Verkäuferpaar "hat damit überhaupt nicht gerechnet".
Im Händlerraum standen die Krawatten weniger als Sammlerstücke im Fokus, denn Daniel Meyer und David Suppes probierten sie kurzerhand selbst an. Elisabeth Nüdling konnte sich vor Lachen kaum halten: "Das ist so großartig", kommentierte sie den Anblick und ergänzte schmunzelnd: "Das ist immer ein ganz spezieller Typ Mann, der sowas trägt."
"In meinem ganzen Händler-Leben habe ich sowas noch nie gesehen, obwohl ich die 1980er Jahre sogar miterlebt habe", so Meyer. David Suppes hingegen bezeichnete die Metallkrawatten als "ein Stück Zeitgeschichte". Den ersten Schritt machte aber Wolfgang Pauritsch mit 60 Euro. Denn auch er konnte den ungewöhnlichen Stücken etwas abgewinnen.