"Bares für Rares"-Expertin spricht Horst Lichter auf dessen Tick an: "Du Putzteufel!"
Autor: Teleschau
, Donnerstag, 29. Oktober 2026
Eigentlich sollten bei "Bares für Rares" (ZDF) alte Schätze im Mittelpunkt stehen. Doch diesmal sorgte Horst Lichter mit seinem ganz persönlichen Ordnungstick für Erheiterung.
Bei "Bares für Rares" dreht sich normalerweise alles um wertvolle Fundstücke und alte Schätze. Doch gelegentlich geraten auch die kleinen Macken der Beteiligten ins Rampenlicht. Diesmal war Horst Lichter an der Reihe: "Oh, das steht wieder schief", bemerkte der Moderator beim Betreten des Studios. Kurzerhand rückte er die Präsentierunterlage gerade. Wendela Horz entging der kleine Ordnungsanfall natürlich nicht. Ihr trockener Kommentar: "Monk!"
"Ein bisschen monkig bin ich schon", räumte der Gastgeber ein. "Aber ich finde das auch in Ordnung, weißt du. Ich mag, wenn alles seine Ordnung hat", erklärte er und strich gleich noch einmal über den schwarzen Samt. Die Expertin kannte ihren Kollegen offenbar nur zu gut: "Ja ja, ich weiß, du Putzteufel, du."
Doch welches Schmuckstück sollte auf der frisch gerichteten Unterlage glänzen? Ein Ring aus den 1920er-Jahren hatte es Wendela Horz besonders angetan. Das Erbstück zeigte eine geometrisch gestaltete Schleife und war damit ein typischer Vertreter des Art-déco-Stils. Der Ring bestand aus 750er-Weißgold und war mit Diamanten von insgesamt 1,7 Karat besetzt. Im Laufe der Zeit hatte er allerdings einige Veränderungen erfahren. So waren unter anderem kleine Goldkugeln eingelötet worden, "vermutlich, damit sich das Ganze am Finger nicht mehr so stark dreht". Ob dafür die erhofften 1.000 Euro drin waren?
"Ach ja, so schön ist er auch nicht ..."
Weder die Einschlüsse noch die Veränderungen schmälerten den Wert. Wendela Horz bescheinigte dem Ring einen guten bis sehr guten Zustand und taxierte ihn auf 1.500 Euro. "Ui - das ist mal ne Ansage, die Sie da mitgebracht haben", zeigte sich Fabian Kahl beeindruckt. Auch Jan Čížek geriet ins Schwärmen: "Das ist Art déco vom Feinsten!"
Nach zahlreichen Geboten und Gegengeboten konnte Kahl am wenigsten widerstehen. Er ließ sich das Schmuckstück 2.000 Euro kosten. "Ach ja, so schön ist er auch nicht", scherzte Lisa Nüdling, nachdem sie im Bieterduell den Kürzeren gezogen hatte. Ihrem Kollegen gönnte sie den hübschen Fang aber dennoch.
Quelle: teleschau – der mediendienst