"Auf jeden Fall Antwort D" - WWM-Joker lässt Kandidatin abstürzen - bei besonders fieser Frage

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3-Millionen-Euro-Woche
Blick zurück in Fassungslosigkeit: Gabriele Schmickl widerfuhr bei der "3-Millionen-Euro-Woche" (RTL) der ultimative Quiz-Unfall.
RTL/Stefan Gregorowius
3-Millionen-Euro-Woche
So nah und doch so fern: Der Geldberg bei Günther Jauch blieb für Kandidatin Gabriele Schmickl unerreichbar - auf fast tragische Weise.
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Verlass dich auf deinen Joker - und du bist verlassen! Diese Erfahrung musste in der dritten Show der "3-Millionen-Euro-Woche" von "Wer wird Millionär" (RTL) eine unglückliche Kandidatin machen - und Günther Jauch trauerte mit.

Zwei richtige Antworten fehlten Gabriele Schmickl aus Berlin noch für Qualifikation für das Finale der "3-Millionen-Euro-Woche". Für 8.000 Euro sollte sie in der Mittwochsfolge von "Wer wird Millionär?" (Ausstrahlung 7. Oktober und vorab bei RTL+) wissen, welche deutsche Band im vergangenen April bekannt gab, sich im kommenden Jahr nach 36 Karrierejahren auflösen zu wollen?

Die gebürtige Österreicherin kannte zwar die dargebotenen Bandnamen Prinzen, Silbermond, die Ärzte und die Toten Hosen, aber nicht die Antwort. Sie wählte konsequent den Extra-Joker, die Unterstützung eines Gastes aus dem Publikum. Und damit ihren Untergang.

Der größte anzunehmende Unfall trat ein. Der Zuschauer war sich sehr sicher ("Auf jeden Fall Antwort D"), dass es sich bei der Band kurz vor dem Ruhestand um die Toten Hosen handele. Gabriele Schmickl loggte dankbar ein - und erstarrte wenig später. Denn die richtige Antwort lautete Die Prinzen! Die Rentnerin stürzte auf 500 Euro zurück, der Finaltraum geplatzt. Günther Jauch litt mit: "Das ist tragisch, das ist sehr schade." Und peinlich für den Zuschauer-Joker.

Antwort "Die Toten Hosen" stimmt leider nur halb

Aber es war eine fiese Frage. Denn tatsächlich haben auch die Toten Hosen ihr Karriereende vor Augen. Sie veröffentlichten gerade ihr als letztes Album deklarierte Stück "Trink aus, wir müssen gehen!" und befinden sich auf einer Tournee, die ihre letzte große Konzertreise sein könnte und bis 2027 laufen wird. Das Problem: Den Unterschied in Sachen entscheidender Hinweis macht die Dauer der Karriere. Denn die Düsseldorfer Punkrocker sind seit 44 Jahren im Geschäft.

Die Prinzen dagegen sind seit April 1991 unter diesem Bandnamen aktiv. Und vor wenigen Monaten verkündeten die Original-Mitglieder, die Bandgeschichte nach reiflicher Überlegung nach dann 36 Jahren "zu einem würdigen Abschluss zu bringen". Sie kündigten an, ab Oktober 2027 auf ihre letzte Tournee mit dem Titel "Tschüssi, macht's gut!" gehen zu wollen.

Als Günther Jauch die richtige Antwort und das Scheitern von Kandidatin Schminkl und ihres Telefonjokers mitteilte, wurde es still im Studio, das Gesicht der vom Joker missgeleiteten Kandidatin fror ein. So musste sie nach nur 17 Minuten den begehrten Quiz-Stuhl räumen. Und wird nicht dabei sein, wenn es für alle Kandidaten, die die Gewinnstufe von 16.000 Euro erreichten, am Donnerstag, 8. Oktober, ab 20.15 Uhr bei RTL (vorab bei RTL+) darum geht, vielleicht die Maximalsumme von drei Millionen Euro abzuräumen.

Quelle: teleschau – der mediendienst