Als der "Sing meinen Song"-Moderator selbst performt, fliegt ein Glas durch die Luft
Autor: Nadine Wenzlick
, Dienstag, 14. April 2026
Die Auftaktfolge der 13. Staffel von "Sing meinen Song" wartete nicht nur mit einigen Überraschungen auf, sondern auch mit einem neuen Konzept. Schin früh flossen die Tränen ...
Es ist wieder so weit: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" geht in eine neue Runde. "Die diesjährige Staffel klingt erst mal wie ein Fiebertraum. Hier kommen Dinge zusammen, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen", findet Johannes Oerding. Mit dabei sind nämlich Entertainer Giovanni Zarrella, Alina Süggeler von der Gruppe Frida Gold, Der Graf von Unheilig, Singer-Songwriter Mark Forster, Schlager-Rapper Tream, Punk-Rockerin Ina Bredehorn alias Deine Cousine, Special Guest Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions - sowie eben Oerding selbst.
Zum bereits siebten Mal ist der Hamburger Musiker bei "Sing meinen Song" dabei, zum sechsten Mal als Gastgeber und Moderator. "Ich sehe mich so ein bisschen als den Papa Schlumpf hier", sagt er. Damit es nicht langweilig wird, hat sich Sender VOX für die 13. Staffel etwas Neues überlegt: In der Auftaktfolge wird jeder der Teilnehmenden kurz vorgestellt, anschließend wird ein Song aus dessen oder deren Repertoire von einem anderen Artist neu interpretiert. "Quasi eine ganze Staffel Sing meinen Song in einer Sendung", fasst Mark Forster zusammen. Oder in Zarrellas Worten: "Mein Papa würde sagen, wir zeigen einmal die Speisekarte."
Tränen und ein Punkrock-Brett
Los geht der Abend direkt mit Tränen, und zwar von Alina Süggeler. Nach längerer Auszeit ist sie mit ihrer Band Frida Gold wieder zurück im Geschäft, was sich wie ein "innerer Sonnenaufgang" anfühle. Als Der Graf von Unheilig sich "Liebe ist meine Rebellion" schnappt und zur Unheilig-Hymne macht, bekommt Süggeler sofort feuchte Augen. "Diese ersten Worte - das kam echt mit einer Wucht", sagt sie.
Als Nächstes darf Punk-Rockerin Deine Cousine ans Mikrofron - und zwar mit Mark Forsters Überhit "Chöre". "Sogar ich habe den auf dem Oktoberfest schon leicht angetrunken gesungen", sagt Oerding. "Ich weiß, du hast mir ein Video davon geschickt", entgegnet Forster. "Kriegen wir jetzt Punk-Rock?", will Oerding von Deine Cousine wissen. "Ich habe mir überlegt, ich mache hier nur Balladen", scherzt die - und liefert dann ein Punkrock-Brett, bei dem Mark Forster die Kinnlade herunterklappt. "Du bist eine richtige Powerfrau", staunt Tream.
Fauxpas bei Zarrella und Tream
Der darf als nächster neben Oerding Platz nehmen und kurz von seinem kometenhaften Aufstieg erzählen: Über 140.000 Tickets hat der Schlager-Rapper für seine letzte Tour verkauft. Als es dann um die Frage geht, wer seinen Song "Sehnsucht" singen könnte, sagt Tream: "Ich setze 10.000 Euro auf Giovanni".
"Ich hab's aus Versehen vor ihm gesungen", gibt Zarrella kleinlaut zu. Der Song erinnere ihn an seine Heimat Hechingen und seine Jungs, so Zarrella. Er performt den Song deshalb als Italo-Pop-Nummer über seine Kindheit - und zum Schluss gibt es als Überraschung sogar noch eine Strophe auf die diesjährige "Sing meinen Song"-Crew.
Als Tream anschließend seinen Platz neben Oerding für Den Grafen frei machen soll, passiert dem Senkrechtstarter ein Fauxpas: Er läuft schnurstracks in Richtung Bühne, um "Wir sind alle wie eins" zu singen. "Warte Timo, wir quatschen noch ein bisschen", kommandiert Oerding ihn zurück. "Da bin ich aber gespannt, wer als Nächstes singt", scherzt Zarrella.