"Alles, um Menowin den Weg freizumachen", wettern DSDS-Fans - Wontorra legt sich mit Bohlen an
Autor: Teleschau
, Sonntag, 03. Mai 2026
"Was hört die Jury heute bloß?" Etliche Fans in den sozialen Medien lagen im Halbfinale von "Deutschland sucht den Superstar" (RTL) nicht auf der Wellenlänge der Juroren Isi Glück, Bushido und Dieter Bohlen. Mit Letzterem legte sich sogar Moderatorin Laura Wontorra an.
Die erste Sensation gab es gleich zu Anfang. Im Showdown mussten Kadischa Weiß (21) und Maric Verch (31) gegeneinander singen. Sie hatten in der ersten Liveshow die wenigsten Anrufe bekommen. Wer im Gesangsduell nun das Voting unter den DSDS-Fans gewann, durfte im Halbfinale um den Einzug ins Finale singen. Der Loser schied sofort aus.
Und es traf Kadischa, die junge Frau mit der unvergleichlich starken Stimme. Da waren schon etliche Fans sauer. Dass es dann auch für die letzte im Wettbewerb verbliebene Frau Kritik gab, ging sogar Moderatorin Laura Wontorra ans Herz. Und sie zeigte Kante und legte sich darüber sogar mit dem Pop-Titan an.
Bohlen kontert Wontorras Widerspruch spöttisch
Constance Dizendorf (19) war plötzlich zur "Last Woman Standing" geworden, ein Begriff, den Wontorra von ihrer anderen Moderationsbaustelle "Ninja Warrior Germany" bestens kennt. Und wie ein Warrior warf sie sich vor Constance, als Dieter Bohlen an deren Auftritt mit "Where's My Husband" (Raye) rummäkelte. Er habe Constances Stimme vor lauter "Chor, Chor, Chor" gar nicht gehört, brummelte Bohlen, das sei für ihn eher "Mini Playback Show" gewesen.
"Ich habe ihre Stimme rausgehört", nahm Wontorra Partei für die 19-Jährige. "Dann musst du ins Musikgeschäft einsteigen", spöttelte Bohlen grinsend. Aber Wontorra, auch in Wortgefechten mit TV-Koch Steffen Henssler geschult, gab nicht klein bei: "Nee, das will nun wirklich niemand sehen", lächelte sie souverän. "Ich bleib' lieber beim Fußball, das ist ein bisschen leichter."
Kadischas Aus kam draußen nicht gut an. Die Fans waren regelrecht entsetzt - und fürchteten Methode. "Alles, um Menowin den Weg freizumachen - danke RTL", schrieb ein Fan frustriert. Ein anderer meinte: "Wie immer geht's nicht um Leistung." Ein Dritter sah ein System: "Nach Valentina jetzt Kadischa. Die starken Stimmen werden aussortiert. Wie ungerecht."
Menowin souverän - Dieter Bohlen feiert mit doppelter Bohlen-Faust
Es gab noch mehr Einschätzungen der Jury, an denen sich die Fans stießen. Constance wurde eher kritisiert, Abii Faizan (24) dafür für "Kiss Me" (Dermot Kennedy) stark gelobt, obwohl da die schiefen Töne auch von weniger geübten Ohren zu hören waren. Paco Lazar Simic (23) wiederum wurde von der Jury bei "You're Still The One" (Teddy Swims) zu große "Abgeklärtheit" vorgeworfen, während viele Fans daheim vor lauter Wonne wegschmachteten.
Nach Lex Spielhaupter (35), der sich mit "Pink Pony Club" (Chappell Roan) aus seiner Komfortzone bemühen musste, durfte der im Fan-Lager umstrittene Menowin Fröhlich (38) dann exakt in seinem Lieblingsgenre Soul mit "Cry To Me" (Solomon Burke) grooven. Keine Überraschung: Lex tat sich schwerer, Menowin glänzte. "Du könntest auch in Las Vegas auftreten", meinte Bohlen, der mit Standing Ovation und doppelter Bohlen-Faust feierte. "Das war 'Magical Mystery Menowin'!".