Kader Loth rastet in TV-Show aus: "Man wirft uns Frauen den Männern wie Knochen hin"
Autor: Teleschau
, Mittwoch, 06. Mai 2026
Wenn der Ton die Musik macht, steht Kader Loth jetzt für Heavy Metal. In "Kampf der RealityAllstars" (RTLZWEI) ließ es das Urgestein verbal richtig krachen und ließ an den "Herrlichkeiten" in der Sala kein gutes Haar.
"Männer sind Schweine", sangen Die Ärzte einst. Geht es nach Kader Loth, dann sind die "herrlichen" Vertreter der Manneszunft bei "Kampf der RealityAllstars" aber eher Pitbulls, Kakerlaken, Affen und Ratten. Kader, 53-jähriges Urgestein der Reality-Szene, geriet verbal tierisch aus dem Lot und beleidigte ihre Lieblingsfeinde in der Sala, allen voran Serkan Yavuz ("Ehebrecher"), "Paco Herb ("kleiner, selbstverliebter Bubi") und Sandy Fähse ("Amateur") mit fast allem, das vier Beine hat. Und warum? Man(n) weiß es nicht so genau.
Kader köchelt schon eine Weile vor sich hin. Serkan, Sandy und Paco, die coole Macho-Troika, ist ihr schon länger ein Dorn im Auge. Für die neuerliche Eruption von "Vulkader" könnte Sandy gesorgt haben. Der verpasste Kader in der vierten "Stunde der Wahrheit", mit der die neueste Doppelfolge bei RTLZWEI (dienstags und sonntags, 20.15 Uhr, und vorab bei RTL+) begann, eine Exit-Münze und eine verbale Breitseite: "Kader kommt zurück und setzt sich und wartet, dass was passiert. Du siehst gut aus, aber du könntest auch Deko sein."
Darf man Ihrer Majestät Kader, der Einzigartigen, der Königin des Reality-Reichs, nach ihrer fast drei Dekaden währenden Karriere Untätigkeit vorwerfen? Wenn's nach Kader geht nie im Leben: "Nach 28 Jahren muss ich mir von so 'nem Amateur nichts sagen lassen, der ein paar Monate im Geschäft ist." Und wo sie schon mal dabei war, ließ sie die anderen Machos auch gleich über die verbale Klinge springen.
Kader gerät aus dem Lot: "Ich rede jetzt!"
"Als ich die KDRAS-Anfrage bekam, habe ich mich gefreut." Wenn einer Allstar ist, dann ja wohl Kader. "Aber ich wusste nicht, dass man uns Frauen den Pitbulls, den Männern wie Knochen hinwirft. Ihr Männer schüchtert mich ein, ich würde hier alle Männer nominieren." Versuchte verbale Grätschen von Paco Herb, überbrüllte Kader mit "Ich rede jetzt". Dann rief sie den Männern zu: "Ihr seid euch so sicher, dass ihr Kings seid. Euch fehlt Selbstreflexion." Ihre Münze bekam dann Paco.
Aber Serkan hatte auch was zu sagen: "Kader redet so groß. 28 Jahre. Aber die Luft scheint raus. Man sieht dich nicht, du bist wie ne Fata Morgana." Später legte er nach: "Du wurdest anscheinend überholt und hast Panik." Da drehte Kader komplett ab: "Überholt? Von solchen Affen wie dir?" Sie erklärte ihre Entrüstung: "Das sind Jungs, als die klein waren, haben sie mich im Fernsehen gesehen und mich bewundert - vielleicht haben sie sogar von mir geträumt nachts. Und jetzt wagen sie es, sich mit mir anzulegen?"
"Ich bin raus. Ich arbeite nicht mit Statisten."
"Crumpy Kader" war nicht zu besänftigen. Schon ein langer Blick von Serkan reichte, um sie einer neuerlichen Schimpftirade zu bringen. "Du hast solch kleine Eier", fauchte sie und beleidigte ihn als Kakerlake und: "Eine Schande bist du." Sie rannte zu ihrem Schrank und packte. "Ich bin raus. Ich arbeite nicht mit Statisten. Alles Kakerlaken, die nichts im Leben erreicht haben." Und: "Mit so einer Ratte kann ich hier nicht unter einem Dach bleiben." Maurice Dziwak guckte treuherzig (ja, es gibt auch empathische Machos) und Elena Miras redete auf Kader ein - mit Erfolg. Kader Loth blieb. Vorerst.
Es gab noch einen kleinen, aber feinen Nebenschauplatz. Denn Georgina Fleur fand, Mann dürfe Frauen nicht rüde unterbrechen und beleidigen - Frauen Männer aber schon. Frauen müssten sich nicht alles gefallen lassen, dürften sich aber alles erlauben. Weil? "Wir sind das schwache Geschlecht." Das fand nicht mal Elena Miras witzig. "Noch nie so einen Schwachsinn gehört." Wenn schon Gleichberechtigung, dann aber auch beim gegenseitigen Beleidigen. Sah Paco ähnlich, formulierte aber philosophischer: "Bei Respektlosigkeit gibt's kein Geschlecht."