Das machen die "Kommissar Rex"-Stars heute
Autor: Teleschau
, Freitag, 27. Februar 2026
Zehn Jahre lang ermittelte "Kommissar Rex" bei SAT.1 unter verschiedenen Herrchen: Wir zeigen, was aus den menschlichen Darstellern der populären Serie wurde.
Nicht nur in Österreich und Deutschland absoluter Kult: In über 40 Ländern weltweit, von Argentinien bis Zypern, liefen die Abenteuer von "Kommissar Rex" (1994-2004) erfolgreich im Fernsehen. Nach zehn Staffeln war zunächst Schluss, später wanderte der Schäferhund nach Italien aus und ermittelte dort weiter. Wir klären auf, was aus seinen österreichischen Polizei-Kollegen wurde ...
Richie Moser (Tobias Moretti)
Er war Österreichs bekanntester Polizeihund: Kommissar Rex. Gemeinsam mit Kriminalinspektor Richard "Richie" Moser (Tobias Moretti) bildete er ein unschlagbares Team und wurde von seinem menschlichen Partner für gute Arbeit immer mit einer Wurstsemmel belohnt. Die Beziehung währte aber nur vergleichsweise kurz: Das liebe Herrchen starb 1998 in der vierten Staffel den Serientod.
Seinen ersten großen TV-Erfolg feierte Tobias Moretti bereits in der legendären TV-Serie "Piefke-Saga" (1990-1992), danach schlüpfte er immer wieder in höchst anspruchsvolle Rollen (Andreas Hofer, Luis Trenker, Adolf Hitler), sodass man die von ihm ungeliebte "Kommissar Rex"-Vergangenheit fast vergessen hat. Auch als Theaterschauspieler sorgte er für Furore: Von 2017 bis 2020 spielte Moretti die Titelrolle im "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen.
Seit einigen Jahren übt Tobias Moretti einen weiteren Beruf aus - als Bio-Bauer: Gemeinsam mit seiner Ehefrau Julia besuchte er 2017 eine landwirtschaftliche Fachschule, um das Handwerk zu lernen. Heute bewirtschaftet das Paar einen 400 Jahre alten Bauernhof in der Nähe von Innsbruck.
Ernst Stockinger (Karl Markovics)
Er war ebenfalls ein Fan von Wurstsemmeln, vom tierischen Partner seines Chefs allerdings weniger begeistert: Kriminalassistent Stockinger (Karl Markovics) hatte panische Angst vor Hunden. Gerade als er begann, sich mit Kommissar Rex anzufreunden, endete sein Schaffen in Wien: Nach der zweiten Staffel zog Stockinger gemeinsam mit seiner Frau nach Salzburg.
Die Figur war aber so beliebt, dass sie ihr eigenes Spin-off bekam. "Stockinger" konnte aber nicht an die Popularität von "Kommissar Rex" heranreichen. Dass nur eine Staffel gedreht wurde, lag allerdings hauptsächlich an Karl Markovics, der die ununterbrochenen Dreharbeiten für beide Serien in einem Interview als "sehr anstrengend" bezeichnete und nicht weiter machen wollte.
Auch nach "Stockinger" blieb Karl Markovics vielbeschäftigt: Er begeisterte als Theaterschauspieler, war in preisgekrönten Kinofilmen ("Die Fälscher", "Grand Budapest Hotel") zu sehen und spielte seit Staffel eins eine Nebenrolle in "Babylon Berlin". An der "Landkrimi"-Reihe des ORF wirkte er nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Drehbuchautor und Regisseur mit. Zuletzt hatte er eine kleine Rolle in der ARD-Serie "Naked".