"Mir geht es jeden Tag besser, ausgezeichnet sogar", sagte Gottschalk der "Bild". Einladungen habe das Paar zuletzt reihenweise abgesagt, diesmal aber eine Ausnahme gemacht. Karina Gottschalk zeigte sich erleichtert, aber vorsichtig: "Der Krebs ist erst mal besiegt. Aber er kann wiederkommen." Ihren Mann lobte sie für seinen Kampfgeist, woraufhin Gottschalk konterte: "Ich bin noch stolzer auf Karina als sie auf mich." Auf sein Bier wollte er dennoch nicht ganz verzichten - wenn auch alkoholfrei: "Ich bin nur der Rentner hier."
Feiern für den guten Zweck
Auch bei der traditionellen "Red Ladies Wiesn" ging es prominent zu: Über 350 Frauen feierten in den Wildstuben zugunsten des Hauner-Vereins, der mit dem Erlös einen Operationsroboter für Säuglinge finanzieren will. Am Ende stand eine Rekordsumme von 46.000 Euro - doppelt so viel wie im Vorjahr. Unter den Gästen: Schauspielerin Mariella Ahrens, Bundesministerin Dorothee Bär, Moderatorin Birgit Schrowange, Unternehmerin Dagmar Wöhrl sowie Münchens dritte Bürgermeisterin Verena Dietl, die scherzte: "Ich bin auch eine Red Lady. Das passt sogar zum Parteiprogramm."
Auch sonst war in den Zelten einiges los: Im Käfer-Zelt stießen bereits am Sonntag Spieler, Trainer und Verantwortliche des FC Bayern auf die sieben Tore gegen Union Berlin an, darunter Harry Kane und Ex-Präsident Uli Hoeneß. Auch Moderator Florian Silbereisen, DJ Ötzi und Schauspieler Ralf Moeller besuchten die Wiesn bereits.
Netflix dreht Liebeskomödie auf der Wiesn
Neben Promi-Auftritten sorgt in diesem Jahr auch ein Filmprojekt für Gesprächsstoff: Regisseur Simon Verhoeven dreht erstmals einen Netflix-Film auf dem Oktoberfest. Die romantische Komödie mit dem Arbeitstitel "Oktoberfest" stellt eine junge Wiesnkellnerin ins Zentrum der Geschichte. Neben Aufnahmen im Studio Penzing rollen die Kameras auch auf der Theresienwiese.
"Schon als Kind habe ich den Wahnsinn und die wilde Magie der Wiesn geliebt - umso mehr freue ich mich über die Chance, einen Film über diesen einzigartigen Ort und seine Menschen erzählen zu dürfen", so Verhoeven. Besonders fasziniert hätten ihn dabei die Wiesnkellnerinnen und -kellner. Für den Regisseur ist es das nächste große Projekt nach einem erfolgreichen Jahr: Sein Film "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" gehörte zu den ausgezeichneten Produktionen beim Deutschen Filmpreis 2026 und gewann drei Lolas.
Quelle: teleschau – der mediendienst