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"Nervt mich wahnsinnig": Judith Rakers wird deutlich und stellt Theorie bezüglich ihres Alters auf


Autor: Gianluca Reucher

, Freitag, 10. April 2026

In der neusten Folge des Podcasts "Baborie & Rakers - Was war los gewesen?" haben Judith Rakers und Ariana Baborie darüber gesprochen, wie sehr sie von lauten Geräuschen genervt sind. Dazu stellte die frühere "Tagesschau"-Sprecherin eine Theorie auf.


Werden mit zunehmendem Alter laute Geräusche immer nerviger? Diese Theorie hat zumindest Judith Rakers, die in der neusten Folge ihres Podcasts "Baborie & Rakers - Was war los gewesen?" mit Ariana Baborie erzählt, was sie inzwischen so richtig auf die Palme bringe. Ihre Gesprächspartnerin stimmt da allerdings nicht zu.

Die 38-Jährige hat gerade ihr erstes Osterfest mit ihrem fast zweijährigen Sohn hinter sich und berichtet, dass sie dem Kleinen einen Spielzeug-Rettungswagen mit Sirene geschenkt habe. "Wenn auf der Straße irgendwo eine Sirene zu hören ist, der rastet komplett aus. Der ist ganz aufgeregt und schreit richtig und guckt, wo die herkommt", erklärt Ariana Baborie, dass sie daher den "innigen Wunsch" gehabt habe, ihm dieses kleine Auto zu schenken.

"Und hat dich das nicht end-genervt dann? Wurde diese Sirene nicht die ganze Zeit betätigt während des Osterfestes?", wundert sich Judith Rakers. Das kann Ariana Baborie so zwar bestätigen, die Sirene laufe noch immer den ganzen Tag, aber: "Ich weiß nicht, wieso, es stört mich nicht." Die Moderatorin wisse selbst zu gut, dass es für viele Eltern "das Schlimmste" sei, Kindern Spielzeuge mit Sound zu schenken. Für sie sei das jedoch nur "ein Hintergrundgeräusch", das sie ausblende.

"Sadistische Züge"? Judith Rakers ist kein Fan von Spielzeugen mit Sound

"Ich glaube, dass man das auch ganz ehrlich, wenn man jünger ist, besser abkann, diese Geräusche", überlegt Judith Rakers, die zwölf Jahre älter ist als ihre Podcast-Partnerin. Die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin erklärt, dass sie im Alter von Ariana Baborie Geräusche noch nicht gestört hätten. "Jetzt bin ich 50 und ich stelle fest, dass es mich wahnsinnig nervt, also sofort, innerhalb von fünf Sekunden, wenn Radio läuft und sich jemand mit mir unterhält. Oder, wenn ich ins Auto einsteige und da läuft laut Musik", führt sie aus.

Auch sie habe über Ostern ein volles Haus gehabt und dabei sei auch ein "zauberhaftes Kind" aus ihrer Familie im ähnlichen Alter wie das von Ariana Baborie gewesen. Dieses Kind habe einen Bagger gehabt, der auch Geräusche macht. "Dieses Musikbett wurde unter das gesamte Frühstück gelegt", schildert Judith Rakers, die klarstellt: "Ich liebe dieses Kind, ich liebe das so sehr, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Wer entwickelt solche Spielzeuge? Das muss doch jemand sein, der sadistische Züge hat."

Ihre Theorie: "Das ist, glaube ich, einfach eine Alters-Frage, dass du das irgendwann nicht mehr abkannst, wenn so viel Akustik im Hintergrund läuft." Ariana Baborie ist zwar noch ein paar Jahre jünger als Judith Rakers, sieht das aber anders. Denn laute Musik störe sie beispielsweise auch jetzt schon. "Alles, was du erzählt hast, kenne ich auch", gesteht sie, meint allerdings bezüglich der Spielzeug-Geräusche bei ihrem Sohn, dass sie das womöglich deswegen nicht nerve, weil sie und ihr Partner eben schon älter sind und länger gewartet haben mit dem Kinderkriegen.

Judith Rakers selbst hat keine eigenen Kinder. Im Gespräch mit "Welt am Sonntag" sprach sie einst über ihren unerfüllten Kinderwunsch und meinte: "Es hat halt nicht sein sollen." Dafür schreibe sie aber Bücher für Kinder und führe ein erfülltes Leben auf einem kleinen Bauernhof auf Rügen. "Ich bin sehr bei mir, in meiner Mitte, bin nicht mehr auf der Suche. Ich habe das Gefühl, angekommen zu sein", sagte sie vor einigen Monaten dazu in dem Interview.

Quelle: teleschau – der mediendienst