Druckartikel: Natalia Wörner klagt über "Wachkomazustand" der Regierung: "Auf was wartet ihr eigentlich?"

Natalia Wörner klagt über "Wachkomazustand" der Regierung: "Auf was wartet ihr eigentlich?"


Autor: Franziska Wenzlick

, Freitag, 24. Juli 2026

Mit der derzeitigen Politik ist Natalia Wörner nicht zufrieden. In Guido Maria Kretschmers Podcast "feinstoff" bezeichnete die Schauspielerin die derzeitige Lage im Land als "wirklich furchtbar" - auch mit Blick auf die AfD.


Es sei "das, was einzahlt in diese Politikverdrossenheit im Moment", glaubt Natalia Wörner: "Dass man das Gefühl hat: Das sind Menschen, die haben mit dem realen Leben nichts zu tun. Die waren seit zehn Jahren nicht mehr in irgendeiner Kneipe und haben sich angehört, wie die Probleme real sind."

In Guido Maria Kretschmers Podcast "feinstoff" betont die Schauspielerin, dass sie diese Entwicklung für "wirklich problematisch" halte. "Und im Moment ist diese Regierung in einem Wachkomazustand, wo du denkst: Auf was wartet ihr eigentlich?" Die Bevölkerung hoffe darauf, dass jemand "wirklich mal eine kraftvolle Entscheidung" übernehme.

"Das ist ja wirklich furchtbar im Moment", klagt die 58-Jährige. "Und alles, was jetzt nicht passiert, zahlt ein in die AfD." Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen mahnt Wörner: "Wir sind in einem Wahljahr. Wir reden in sechs Monaten total anders als heute - und ich kann dir sagen, dass es nicht schöner wird."

Natalia Wörner will sich keinem "Parteidiktat" unterordnen

Sie selbst, verrät die Ex-Partnerin des früheren SPD-Außenministers Heiko Maas, sei Mitglied keiner Partei. "Es gibt zwei, da hätte ich sein können", sagt Wörner. "Da bin ich ehrlich gesagt froh, dass ich das nicht getan habe." Vielmehr schätze sie "die Freiheit, die ich habe, mich politisch zu engagieren und zu äußern" - auch ohne Parteimitgliedschaft oder einen Karriereweg als Berufspolitikerin.

"Es würde mich im Moment, aus der heutigen Perspektive, nicht reizen", resümiert der TV-Star und stellt klar: "Was nicht heißt, dass ich nicht bereit wäre, Verantwortung zu übernehmen - im Gegenteil." Sie wolle sich schlichtweg keinem "Parteidiktat" fügen. "Das sehe ich bei so vielen, die ich gut kenne." Wörner finde es "wichtig, sich zu engagieren und Stimme zu zeigen und da auch auszuscheren, wenn es sein muss". Gleichzeitig wolle sie sich "ungern irgendwie in so ein Rudel begeben von Menschen, die ich sowieso relativ leidenschaftslos finde".

Quelle: teleschau – der mediendienst