Geht man nach den Buchmachern, landet Deutschland beim Eurovision Song Contest einmal mehr auf den hinteren Plätzen. In einem Interview bezog Sarah Engels zu den mauen Prognosen Stellung.
Eines der wenigen ruhmreichen deutschen ESC-Kapitel im letzten Jahrzehnt war Michael Schulte zu verdanken. 2018 wurde er beim Gesangswettstreit Vierter - und war damit der letzte deutsche Beitrag in den Top 10. Danach hagelte es mit Verlässlichkeit enttäuschende Ränge und sogar zwei letzte Plätze. Besser machen will es nun Sarah Engels. Im ESC-Finale am Samstag in Wien geht sie mit dem Titel "Fire" ins Rennen. Während die Sängerin sehr optimistisch auf ihren Auftritt blickt, sehen sie Fans und Buchmacher bei den jüngsten Prognosen sehr weit hinten im Feld.
"Ich ignoriere das", kümmern die 33-Jährige diese negativen Einschätzungen wenig. Im Gespräch mit der "Bild" fügte Engels hinzu: "Ich habe von diesem Buchmacher-Kram sowieso nicht die Ahnung." Sie habe sich jedoch mit einem langjährigen Fan des Eurovision Song Contest unterhalten und dieser habe ihr über die Vorhersagen gesagt: "Das ist sowieso völliger Quatsch und hat nichts zu heißen."
Das ist die Botschaft hinter Sarah Engels' Song "Fire"
Mit ihrem Song "Fire" wolle sie eine Botschaft an alle Frauen senden, erklärte Sarah Engels im Interview. "Es ist so wichtig, auch auf Social Media zu zeigen, dass wir Frauen nie perfekt sind", schilderte die Künstlerin. Vielmehr gelte eine andere Devise: "Man darf stolz auf seinen Körper sein." Und selbst, wenn man erkenne, "heute habe ich mal einen schlechten Tag erwischt", sei das völlig in Ordnung.
Anders als die eher negativen Einschätzungen der Buchmacher würden Sarah Engels gerade über Social Media viel positives Feedback erreichen. Neu sei dabei, dass sich durch den größeren Fokus des ESC nun auch vermehrt internationale Stimmen äußern würden - und zwar "durchwegs sehr positiv", so Engels: "Das gibt mir die Bestätigung, dass es sich auszahlt, an seinen Träumen festzuhalten."
Früher, etwa zu ihren Anfängen in der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar", sei sie noch "so verbissen im Kopf" gewesen, blickte Sarah Engels zurück: "Du weißt irgendwann nicht mehr Realität vom Showbusiness zu unterscheiden." Heute sei sie mehr bei sich und könne etwa auch mit negativen Schlagzeilen besser umgehen. "Ich kenne die Wahrheit und ich sehe mich im Spiegel und ich bin mit mir im Reinen", sagte die Sängerin.
Quelle: teleschau – der mediendienst