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Moderator Thorsten Schorn packt über den ESC aus: "Weiß gar nicht, ob ich das erzählen kann"


Autor: Gianluca Reucher

, Montag, 11. Mai 2026

Thorsten Schorn hat im Gespräch mit Barbara Schöneberger über den kurz bevorstehenden ESC in Wien gesprochen. Der Moderator verriet, wie er sich auf den prestigeträchtigen Wettbewerb vorbereitet - und wie er Deutschlands Chancen sieht.


Wenn es nach den aktuellen Wettquoten geht, dann sind die Aussichten auf eine gute Platzierung beim anstehenden ESC für Sarah Engels alles anderes als rosig. Wenige Tage bevor der prestigeträchtige Musik-Wettbewerb am Samstagabend, 16. Mai, um 21 Uhr (ARD) in Wien startet, wird der deutsche Beitrag "Fire" gerade einmal auf Platz 23 eingestuft. Deutlich optimistischer ist da Thorsten Schorn. In der neuen Folge des Podcasts "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger hat der Moderator jetzt verraten, wie er Deutschlands Chancen sieht.

Bis zu achtmal habe Thorsten Schorn alle Beiträge des ESC schon gesehen, bevor er die Sendung in der ARD schließlich live moderiere, erzählt die bekannte Stimme, die viele auch aus der VOX-Styling-Doku "Shopping Queen" kennen, im Gespräch mit Barbara Schöneberger. Die 52-Jährige verkündet bereits seit 2015 die deutschen Punkte und weiß daher selbst ganz genau: Der ESC ist "die bestgeprobte Show der Welt".

Umso überraschter ist Barbara Schöneberger, als Thorsten Schorn gesteht: Sein Manuskript, "wenn man es überhaupt so nennen kann", für den ESC sei im vergangenen Jahr erst um 20.30 Uhr, also 30 Minuten bevor der Wettbewerb richtig losgeht, fertig geworden. "Ich weiß gar nicht, ob ich das erzählen kann", sagt der Moderator dazu. Er erklärt: "Das hat ja auch viel mit Vertrauen zu tun. Und das ist ja auch eine Live-Situation. Ich kann ja nicht von einem Zettel vorlesen, was sich drei Tage vorher ein Autorenteam überlegt hat, sondern das spürst du ja in dem Moment."

Thorsten Schorn überrascht mit deutscher ESC-Prognose: "Haben die Chance"

Ein weiteres kurioses Detail: Wenn Thorsten Schorn den ESC moderiert, sitze er nicht. "Ich stehe meistens", erklärt er Barbara Schöneberger, denn dann "gehst du ja ganz anders mit". Er beantworte teilweise sogar noch Textnachrichten, die er unmittelbar vor der Live-Show erhalte. "Ich kann ja die Nachricht nicht um zwei Uhr nachts erst beantworten", versuche er darauf noch einzugehen, wenn er beispielsweise aus seinem Freundeskreis um 20.20 Uhr nach seinem Favoriten für den Abend gefragt werde.

Zuletzt habe der 50-Jährige, der seit 2024 die deutsche ESC-Stimme im Ersten gibt, durchaus ein gutes Gespür gehabt, was seine persönlichen Prognosen betrifft. Daran gemessen könnte der Abend für Sarah Engels mit ihrem Song "Fire" ein überraschender Erfolg werden. Thorsten Schorn prophezeit für den deutschen Beitrag: "Ich glaube, wenn alles gut läuft, wenn die Dinge optimal laufen, dann haben wir auch die Chance es mit diesem Song am Ende in die Top 10 zu schaffen."

Quelle: teleschau – der mediendienst