"Habe Tränen vergossen": "Fack ju Göhte"-Star spricht über "lebensverändernde Woche"
Autor: Julian Weinberger
, Montag, 07. Sept. 2026
Dank seiner Rolle als Danger in "Fack ju Göhte" schaffte Max von der Groeben 2013 seinen Durchbruch. Dabei hatte zu Beginn einer "lebensverändernden Woche" im Januar 2013 nichts danach ausgesehen. In einem Podcast erinnerte sich der Schauspieler nun daran zurück.
Diese eine Woche im Januar 2013 wird Max von der Groeben wohl nie vergessen. "Das war völlig crazy", erinnerte er sich jetzt im Podcast "Wie geht's? Mit Robin Gosens". Zunächst habe er von der Schauspielschule in Essen eine Absage kassiert. "Da brach eine Welt zusammen", blickte der Schauspieler zurück. "Ich habe Tränen vergossen." Wenige Tage nach diesem einschneidenden Erlebnis sei er bei der Goldenen Kamera gewesen, eigentlich nur als Begleitung seiner Agentin.
Doch schon im Hotel Adlon, wo er auf eine Suite geupgradet wurde, sei ihm die Sache zunehmend komisch vorgekommen. Tatsächlich wurde er bei der Preisverleihung mit dem Preis als bester Nachwuchsschauspieler bedacht. "Dann stand ich plötzlich auf der Bühne und hatte die Goldene Kamera in der Hand", konnte von der Groeben sein Glück kaum fassen. Einige Tage später konnte er auch noch einen Platz an der Schauspielschule in München ergattern.
Max von der Groeben über Komödienrollen: "War vielleicht eine oder zwei zu viel"
Die Berlinale, die wiederum nur wenige Tage später folgte, hatte noch eine positive Überraschung für Max von der Groeben in petto. "Da habe ich einen Herr Bora Dagtekin kennengelernt", erinnerte sich der 34-Jährige an das erste Treffen mit dem "Fack ju Göhte"-Regisseur, der ihn später als Danger besetzte. "Das war eine lebensverändernde Woche", rekapitulierte der Mime im Gespräch mit Robin Gosens diese erstaunliche Abfolge von Ereignissen.
Die Rolle in der "Fack ju Göhte"-Filmreihe öffnete Max von der Groeben viele Türen. "Ich werde noch heute von Zehnjährigen angesprochen", berichtete er und sagte zu dem "exorbitanten Hype" dieser Filme: "Die Kinder waren noch nicht einmal in der Planung, die mich heute auf der Straße ansprechen." Insofern freue es ihn "wahnsinnig", dass er einen Teil zu diesen Filmen beitragen konnte.
Auch für seine Karriere zahlte sich die Popularität aus. Die "Wahnsinnsaufmerksamkeit" habe viele Angebote mit sich gebracht. Zunächst habe vor allem Offerten für Teeniekomödien angenommen. Von denen "war vielleicht eine oder zwei zu viel", räumte der Schauspieler selbstkritisch ein. Im Gespräch mit seiner Agentin habe er deshalb an einer Stelle verdeutlicht, künftig nicht nur in humorvollen Filmen spielen zu wollen. "Ich habe irgendwann gesagt: Ich sage alles in die Richtung ab", erklärte Max von der Groeben.
Quelle: teleschau – der mediendienst