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Maite Kelly über den Auszug ihrer Tochter: "Ich habe einmal richtig dramatisch geweint"


Autor: Teleschau  

, Montag, 15. Juni 2026

Im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger hat Schlagersängerin Maite Kelly offen darüber gesprochen, wie emotional der Auszug ihrer ältesten Tochter für sie war. Außerdem verriet sie, warum sie sich seither als "Leuchtturm" für ihre Kinder sieht.


Wenn Kinder erwachsen werden und das Elternhaus verlassen, beginnt meist auch für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Der Abschied fällt oft schwer und kann manchmal sogar zum sogenannten "Empty-Nest-Syndrom" führen. Eine schmerzliche Erfahrung, die auch Schlagersängerin Maite Kelly (46) machen musste.

Im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger (51) berichtete die Sängerin nun von dem emotionalen Moment, als ihre älteste Tochter Agnes auszog - und verriet, welche Erkenntnis ihr in dieser Situation geholfen hat.

Dass ihr das Loslassen schwerfallen würde, habe sich demnach bereits ein Jahr zuvor angedeutet. Damals sei ihre zweitälteste Tochter Josephine auf sie zugekommen und habe sie gewarnt: "Mama, du musst dein Nest abbauen. Du musst dein 'Nest-Ego' abbauen! (...) Wir werden bald ausziehen!" Für ihre Töchter sei sie stets die "Super-Mama" gewesen. Doch nun sei es an der Zeit gewesen, loszulassen. Rückblickend erklärt Kelly: "Ich konnte ihr auch nicht böse sein, weil die Ehrlichkeit hat sie von mir - und sie hat leider recht." Dennoch habe sie sich zunächst gegen diesen Gedanken gesträubt.

Maite Kelly blickt auf emotionalen Moment zurück: "Einmal richtig ausgeheult"

Ganz ohne Tränen verlief der Abschied trotz aller Vorwarnungen jedoch nicht. "Ich habe einmal richtig dramatisch geweint. Nur einmal", erinnert sich Kelly. Wie die Sängerin berichtet, habe sie Agnes damals beim Umzug geholfen. Dabei kam es für die dreifache Mutter zu einem schmerzlichen Moment, als ihre älteste Tochter verkündet habe: "Das ist so schön, ich bin angekommen! Du kannst jetzt gehen!"

Sie sei daraufhin zu ihrem Auto zurückgekehrt und habe ihren Gefühlen freien Lauf gelassen - untermalt von trauriger Radiomusik. "Es regnete in Strömen und ich strömte genauso wie der Regen mit", berichtet Kelly. Sie habe sich "einmal richtig ausgeheult", während ihr emotionale Flashbacks von gemeinsamen Momenten mit ihrer Tochter durch den Kopf gingen.

Letztlich habe die Sängerin jedoch erkannt, dass der neue Lebensabschnitt nicht nur für ihre Tochter, sondern auch für sie eine Chance sein könnte. Statt weiterhin ein "Nest" bauen zu wollen, sehe sie ihre Rolle heute anders: Kelly wolle für ihre Kinder einen Hafen schaffen, in den sie stets zurückkehren können und in dem sie als "Leuchtturm" agiert. "Das heißt, sie kommen nach Hause, es war vielleicht stürmisch, mit ein paar Löchern in den Segeln. Die werden geflickt - und wieder raus", erläuterte Kelly die Metapher. Sie betonte: "Seitdem ich das habe, ist die Beziehung zu denen noch einmal ganz anders gewachsen - und zu mir selbst auch."

Quelle: teleschau – der mediendienst