Druckartikel: "Keine Gespräche": Angeblich schreibt Sarah Ferguson doch kein Enthüllungsbuch

"Keine Gespräche": Angeblich schreibt Sarah Ferguson doch kein Enthüllungsbuch


Autor: Teleschau  

, Dienstag, 29. Sept. 2026

Sarah Ferguson soll kurz vor einem Vertrag über ein Enthüllungsbuch stehen, hieß es zuletzt in britischen Boulevardmedien. Die Berichte hat die ehemalige Herzogin von York nun zurückgewiesen


Sarah Ferguson hat den Bericht der britischen Zeitung "The Sun" zurückgewiesen, wonach sie an neuen Memoiren arbeite. In dem Artikel war behauptet worden, die ehemalige Herzogin von York würde in dem Buch auch über ihren Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor, vormals Prinz Andrew, Jeffrey Epstein sowie König Charles III. schreiben.

Es habe "keine Gespräche" über ein Buchprojekt mit einem Verlag gegeben, teilte eine Sprecherin Fergusons gegenüber der Internetseite "Female First" mit. Nachdrücklich fügte sie hinzu: "Sie schreibt keine persönlichen Memoiren."

Die Boulevardzeitung "The Sun" hatte sich in ihrem Bericht vom 24. September auf eine anonyme Quelle berufen. Demnach wolle Ferguson ihre Sichtweise auf die Epstein-Affäre darstellen und "alles richtigstellen". Ferner wollte die ehemalige Herzogin von York mit dem Buch Geld verdienen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen.

Dem Insider zufolge habe es um die vermeintlichen Memoiren einen geheimen Bieterwettbewerb gegeben. Von Verlagen in den USA habe Ferguson Angebote in siebenstelliger Höhe erhalten. Und: Ein Vertrag stehe kurz vor dem Abschluss.

Sarah Ferguson und die Epstein-Affäre

Sarah Ferguson war in jüngster Vergangenheit im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aumerksamkeit gerückt. Die heute 66-Jährige pflegte eine Bekanntschaft mit dem verurteilten, 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Bereits 2011 hatte sie zugegeben, von dem früheren Finanzier umgerechnet rund 17.000 Euro angenommen zu haben.

Später verdeutlichten E-Mails aus den Epstein-Akten, die Ferguson zugeordnet wurden, das Ausmaß der Vertrautheit zwischen ihr und dem verurteilten Sexualstraftäter. Aus der Korrespondenz geht unter anderem hervor, dass sich Ferguson und Epstein wenige Tage nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zum Essen verabredet hatten. Ferguson brachte zur Verabredung offenbar ihre Töchter Eugenie und Beatrice mit.

Wegen der Affäre beendeten mehrere Organisationen die Zusammenarbeit mit Ferguson. Auch ihr Verlag distanzierte sich von ihr. Ein geplantes neues Kinderbuch kam nicht zur Veröffentlichung. Ferguson hatte sich als Autorin mehrere Kinderbücher einen Namen gemacht. Auch mehrere Memoiren veröffentlichte sie bereits, angefangen mit dem 1996 erschienenen Buch "Meine Geschichte".

Auch Fergusons Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor ist durch seine Nähe zu Jeffrey Epstein in Ungnade gefallen. Der jüngere Bruder von König Charles III. hatte sich im Zuge der Epstein-Affäre bereits vor Jahren weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Seine Rolle als offizieller Vertreter des Königshauses und sämtliche militärische Ränge wurden ihm aberkannt. Im November 2025 entzog ihm das britische Königshaus auch seine verbliebenen royalen Titel, einschließlich des Prinzentitels.

Quelle: teleschau – der mediendienst