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"House of the Dragon"-Star Gayle Rankin gesteht: "Mit Selbstsicherheit habe ich zu kämpfen"


Autor: Teleschau  

, Dienstag, 30. Juni 2026

Alys Rivers strahlt eine unerschütterliche Stärke aus. Schauspielerin Gayle Rankin verrät im Gespräch mit der Agentur teleschau, warum sie ihre Serienfigur genau darum beneidet.


Mystisch, geheimnisvoll und kaum aus der Ruhe zu bringen - genau so kennen Fans Alys Rivers aus "House of the Dragon". Für Schauspielerin Gayle Rankin ist genau diese innere Stärke das Faszinierendste an ihrer Figur. Und gleichzeitig etwas, das ihr selbst nicht immer leichtfällt. "Ihre Selbstsicherheit bewundere ich am meisten", erzählt Rankin im Gespräch mit der Agentur teleschau. "Ich persönlich habe damit manchmal zu kämpfen."

Gerade deshalb habe ihr die Rolle so viel gegeben. In Alys' Haut zu schlüpfen, habe sich fast befreiend angefühlt. "Es war schön, diese Stärke einfach einmal fühlen zu dürfen." Natürlich wisse sie, dass auch hinter großem Selbstbewusstsein oft Unsicherheiten stecken. "Das Gras ist immer grüner - und meistens verbirgt sich darunter auch etwas anderes." Trotzdem habe ihr die Figur gezeigt, wie es sich anfühlt, sich selbst vollkommen zu vertrauen.

Mit der dritten Staffel von "House of the Dragon" (bei Sky, WOW und HBO Max) rückt Alys Rivers noch stärker in den Mittelpunkt der Geschichte. Für die 36-jährige Schauspielerin war das auch persönlich ein besonderer Moment. "Staffel drei ist noch einmal eine ganz andere Dimension", erzählt sie. "Ich hatte das große Glück, diesmal ein viel größerer Teil der Geschichte zu sein. Das war definitiv noch einmal ein echter 'Pinch-me'-Moment."

"Ich mache dann Mrs.-Doubtfire-Imitationen"

Auch abseits der Kamera seien Erinnerungen entstanden, die bleiben werden. Besonders die gemeinsame Zeit mit ihren Kolleginnen Olivia Cooke und Phia Saban bedeute ihr viel. "Wir sind oft zusammen essen gegangen. Ich werde mich immer daran erinnern, wie viel Spaß wir zusammen hatten." Auf die Frage, welchen Rat Alys Rivers den Menschen heute geben würde, muss Rankin nicht lange überlegen: "Es gibt ein größeres Spiel als das, das wir gerade spielen." Für sie gehe es um mehr als Alltag, Macht oder Erfolg. "Es gibt einen längeren, spirituelleren und tieferen Weg als den, auf den wir uns im Moment konzentrieren."

Trotz aller düsteren Magie kommt am Set der Humor nicht zu kurz. Wenn die Stimmung zu angespannt werde, übernehme sie selbst gern diese Aufgabe. "Ich mache dann Mrs.-Doubtfire-Imitationen, fange an zu singen oder ein bisschen Stepptanz zu machen", erzählt sie lachend. "Einfach, um die Spannung zu lösen."

Vielleicht ist genau das der größte Unterschied zwischen Gayle Rankin und ihrer geheimnisvollen Serienfigur: Alys Rivers wirkt, als hätte sie auf alles eine Antwort. Rankin dagegen zeigt ganz offen, dass auch Zweifel dazugehören - und macht sie überraschend nahbar.

Quelle: teleschau – der mediendienst