Druckartikel: "Was für eine herzzerreißende Woche": Stars trauern um Patrick Stewart

"Was für eine herzzerreißende Woche": Stars trauern um Patrick Stewart


Autor: Franziska Wenzlick

, Freitag, 30. Oktober 2026

Sir Patrick Stewart ist gestorben. In den sozialen Medien verabschiedeten sich nun zahlreiche Kollegen von dem "Star Trek"-Star - darunter auch William Shatner und Ian McKellen.


Er stand in Shakespeare-Stücken auf der Bühne, doch Weltruhm erlangte er als besonnener Captain Jean-Luc Picard in "Star Trek: The Next Generation". Nun ist Sir Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben - ein schmerzlicher Verlust für viele seiner prominenten Kollegen und Weggefährten.

"Was für eine herzzerreißende Woche das war", schreibt etwa William Shatner auf Instagram, der seinen langjährigen "Star Trek"-Mitstreiter in seinem Nachruf als "Freund, Kollegen und großartigen Schauspieler" bezeichnet. "Von der Theaterbühne bis zur Kommandobrücke der Enterprise brachte er Intelligenz, Anmut und ein tiefes Gespür für Menschlichkeit in alles ein, was er tat. Captain Picard verkörperte das Beste in uns, ebenso wie der Mann, der ihn spielte."

Hugh Jackman: "Ich werde dich vermissen"

Auch Sir Ian McKellen äußerte sich in einem ausführlichen Instagram-Beitrag zum Tod seines Freundes. Die beiden Briten standen unter anderem für die "X-Men"-Filme gemeinsam vor der Kamera und in mehreren Theaterstücken zusammen auf der Bühne. Stewart habe "sein Herz auf der Zunge" getragen, heißt es in McKellens Posting. Dies habe ihn zu seinem Mann gemacht, "auf den man sich verlassen konnte, den man bewundern konnte und - in meinem Fall - lieben konnte".

Hugh Jackman verabschiedete sich ebenfalls in den sozialen Medien von Stewart. "Heute haben wir einen der ganz Großen der Bühne und der Leinwand verloren. Und für mich war er ein großartiger Freund und Mensch. Ich habe so viel von ihm gelernt", schreibt der "X-Men"-Star auf Instagram. "Ich werde dich vermissen, Patrick Stewart, mein ganzes Leben lang."

"Avengers"-Film mit Patrick Stewart erscheint im Dezember

Vor seinem Tod litt Patrick Stewart an einer Alzheimer-Erkrankung sowie an der Lewy-Körperchen-Demenz. Wie seine Sprecherin erklärte, sei der Hollywood-Star in seinem Zuhause in Los Angeles in Anwesenheit von Familie und Freunden verstorben.

Für "Star Trek: Picard" war Stewart 2020 in seine bekannteste Rolle zurückgekehrt. Zuvor kümmerte er sich in den "X-Men"-Filmen als Professor Charles Xavier um junge Menschen mit besonderer Begabung und übernahm im echten Leben ab 2008 eine Professur für Darstellende Künste an der britischen University of Huddersfield. Im Kino wird er im Dezember ein letztes Mal zu sehen sein - und zwar als Professor X im Marvel-Film "Avengers: Doomsday", der am 18. Dezember erscheint.