"Game of Thrones"-Star über schwere Krankheit: "War überzeugt, dass ich hätte sterben sollen"
Autor: Teleschau
, Freitag, 15. Mai 2026
2011 hatte Emilia Clarke gerade ihren Durchbruch gefeiert. Doch dann wurden bei der Schauspielerin im Abstand von zwei Jahren zwei Gehirn-Aneurysmen festgestellt. In einem Podcast blickte Clarke nun auf diese prägende Zeit zurück.
Der HBO-Serienerfolg "Game of Thrones" bedeutete für Emilia Clarke den Durchbruch als Schauspielerin. Doch das Fantasy-Epos ist auch mit schweren gesundheitlichen Problemen der Schauspielerin verknüpft. 2011 und 2013 erlitt die heute 39-Jährige zweimal lebensbedrohliche Hirn-Aneurysmen. Im Podcast "How to Fail With Elizabeth Day" blickte Clarke nun auf diese prägende Zeit zurück.
"Ich war einfach davon überzeugt, dass ich dem Tod ein Schnippchen geschlagen hatte und eigentlich hätte sterben sollen", gab sie ungeschönte Einblicke in ihre damalige Denkweise. "Das war jeden Tag alles, woran ich denken konnte", sagte Clarke. Nach der zweiten Diagnose habe sie sich der Außenwelt gegenüber "völlig verschlossen", erinnerte sich die Schauspielerin. "Es kam so weit, dass ich niemandem mehr in die Augen schauen konnte." Die Schicksalsschläge hätten es ihr erschwert, "mit der Außenwelt in Kontakt zu treten".
"Ohne meine Arbeit weiß ich nicht, was ich getan hätte"
"Es war so, als ob ich gar nicht hier sein sollte. Als ob es mich einholen würde", schilderte Emilia Clarke in dem Podcast: "Man läuft herum und weiß, dass der eigene Körper einen im Stich gelassen hat. Das Gehirn hat einen im Stich gelassen ... und niemand sonst kann das sehen."
Dass es ihr gelang, sich aus dem gesundheitlichen Tief herauszukämpfen, macht der Filmstar auch an seinem Job fest. "Ohne meine Arbeit weiß ich nicht, was ich getan hätte", blickte Clarke zurück. "Jedes Mal, wenn ich irgendwelche Kopfschmerzen bekam, dachte ich: 'Das war's. Es passiert. Es passiert wieder'", teilte sie ihre damals ständige Angst. Dennoch sei sie nicht in Selbstmitleid zerflossen, denn: "Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die nichts von Mitleid hielt. Selbstmitleid kam nicht infrage. So haben wir nicht funktioniert."
Im Februar 2011 erlitt Clarke kurz nach Abschluss der ersten Staffel von "Game of Thrones" eine lebensgefährliche Hirnblutung. Eine Notoperation rettete die Schauspielerin, die jedoch danach mit Schwierigkeiten beim Sprechen zu kämpfen hatte. Bei dem Eingriff stellten Ärzte fest, dass auf der anderen Seite von Clarkes Gehirn ein kleineres Aneurysma ansässig sei, das entweder platzen oder inaktiv bleiben könne. Im Jahr 2013 stellten die Ärzte bei einer Routineuntersuchung fest, dass sich das zweite Aneurysma in seiner Größe verdoppelt hatte. Clarke erlitt während der Operation Komplikationen, die es erforderlich machten, dass die Ärzte ihren Schädel öffnen mussten.
Quelle: teleschau – der mediendienst