In der neuen Ausgabe ihres Podcast "Iced Macho Latte" machte Amira Aly großem Ärger Luft. Auslöser ist die aktuelle Staffel des Dschungelcamps. Für das RTL-Publikum, das den Dschungelkönig Gil Ofarim möglich machte, hat sie kein Verständnis.
Es dürfte der wohl überraschendste Sieger aller "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"-Staffeln sein - und der polarisierendste dazu: Am Sonntagabend wurde Musiker Gil Ofarim zum Dschungelkönig 2026 gekürt. Dabei hatte vor Dreh-Beginn allein die Verkündung seiner Teilnahme für einen riesigen Aufschrei gesorgt.
Auch Amira Aly und Paula Lambert haben Ofarims Auftritt in dem RTL-Format in den zurückliegenden zweieinhalb Wochen verfolgt. In der neuen Folge ihres Podcasts "Iced Macho Latte" sprachen sie nun über den plötzlichen Popularitätsschub des Musikers, dessen Karriere nach dem Leipziger Hotel-Skandal von 2021 zu Erliegen gekommen war. Amira Aly redete sich regelrecht in Rage.
Zwar wurde die am Dienstag erschienene Episode des Podcasts vor dem Dschungel-Finale vom Sonntag aufgenommen, doch Paula Lambert vermutet bereits richtig: "Wenn dieser Podcast erscheint, wird er (...) Dschungelkönig geworden sein". Ein Titel, der ihrer Meinung nach in der Vergangenheit eigentlich den Kandidaten gebührte, die sich "am sozialsten" verhalten hatten.
Amira Aly beschreibt die Entwicklungen im Dschungelcamps als "ein absolutes soziales Experiment". So hätten sich mit der Zeit zwei klare Lager gebildet, die sich jeweils für oder gegen Ofarim aussprechen. Zu welchem sie gehört, das stellt Amira sehr deutlich klar.
Amira Aly stinksauer: "Ich möchte in den Fernseher reintreten"
Sie berichtet, den Vorfall um den Musiker im Oktober 2021 ebenfalls verfolgt zu haben. Das Video, in dem Ofarim damals weinend in die Kamera gesprochen und falsche Vorwürfe gegen den Hotelmitarbeiter erhoben hatte, habe sie sich zuletzt mehrfach wieder angeschaut. Genauso wie die Aufnahmen der Überwachungskamera. Amiras Meinung: Ofarim sei ein "absoluter Selbstdarsteller" und "ein egozentrischer, selbstverliebter Typ".
Die 33-Jährige zeigt sich fassungslos, dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer des Dschungelcamps "so einfach manipulieren lassen". Sie poltert weiter: "Ich möchte in den Fernseher reintreten wirklich, das macht mich aggressiv."
Denn sie erkennt hinter Ofarims ruhigen und devoten Auftreten in der RTL-Show ein Muster: "Wenn du den geprügelten Hund spielst, so wie er den da gespielt hat, das alles durchhältst und den Vernünftigen spielst, dann wird der Zuschauer denken: 'Ach guck mal, eigentlich hat er ja recht."