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Das hat sich für "House of the Dragon"-Star Emma D'Arcy in ihren Dreißigern verändert


Autor: Teleschau  

, Freitag, 19. Juni 2026

Emma D'Arcy spricht offen darüber, warum Selbstzweifel mit dem Älterwerden leiser werden - und weshalb genau das auch Rhaenyra in der dritten Staffel von "House of the Dragon" verändert.


Seit drei Staffeln verkörpert Emma D'Arcy eine der faszinierendsten Figuren des "Game of Thrones"-Universums. Als Rhaenyra Targaryen kämpft der Star in "House of the Dragon" um Macht, Familie und letztlich den Eisernen Thron. Mit der dritten Staffel, die ab 22. Juni bei HBO Max, Sky und WOW zu sehen ist, steuert der Konflikt zwischen Team Black und Team Green endgültig auf einen offenen Krieg zu.

Doch während Drachen in die Schlacht ziehen und die Fronten immer brutaler werden, beschäftigt D'Arcy vor allem eine andere Entwicklung. "Ich glaube, Rhaenyra war immer jemand, der sich selbst sehr stark hinterfragt hat", sagt der Star im Gespräch mit der Agentur teleschau. Tatsächlich war die Figur über weite Strecken der Serie von Zweifeln geprägt. Entscheidungen wurden abgewogen, Konsequenzen bedacht und der eigene Weg immer wieder hinterfragt. Genau das beginne sich nun zu verändern. "Ein Teil dieser Zweifel fällt von ihr ab", erklärt D'Arcy.

Für den "House of the Dragon"-Star ist das eine der spannendsten Entwicklungen der neuen Staffel. Nach Jahren voller Verluste, Rückschläge und politischer Kämpfe befinde sich Rhaenyra heute an einem völlig anderen Punkt. "Sie befindet sich endlich in einer Position von Vertrauen und Macht - persönlich, politisch und strategisch", sagt D'Arcy. Nach zwei Staffeln, in denen die Thronanwärterin oft auf Ereignisse reagieren musste, sei sie nun bereit, selbst die Richtung vorzugeben. "Einige der Fesseln sind endlich gelöst." Darin erkennt D'Arcy auch etwas aus dem eigenen Leben wieder.

"Vielleicht gibt es eine positive Lektion darin, sich selbst zu vertrauen und zu den eigenen Instinkten zu stehen", sagt der Star. Dann folgt ein Satz, der überraschend ehrlich klingt: "Meiner Erfahrung nach ist das einfach: in die Dreißiger kommen."

Aus Rhaenyra wird eine Herrscherin

Die 33-Jährige gibt zu, sich früher oft selbst hinterfragt zu haben. Heute versuche D'Arcy stärker auf das eigene Bauchgefühl zu hören - eine Entwicklung, die sich auch in Rhaenyras Geschichte widerspiegele. Vielleicht sei genau das einer der Gründe, warum sich die Figur nach drei Staffeln vertrauter anfühle als jemals zuvor.

Denn auch im echten Leben komme irgendwann der Moment, in dem man aufhört, jede Entscheidung zu zerdenken. Nicht weil plötzlich alle Antworten da seien, sondern weil man lerne, mit Unsicherheit zu leben. Gerade deshalb findet D'Arcy die neue Seite von Rhaenyra so interessant. Denn in Westeros kann Selbstvertrauen genauso gefährlich werden wie Zweifel. "Sie glaubt, dass es ein heiliger Krieg ist. Sie glaubt, dass sie ein göttliches Recht zu herrschen hat", sagt D'Arcy über ihre Figur.

Mit jeder Entscheidung wächst Rhaenyras Überzeugung. Und damit auch die Gefahr, Fehler nicht mehr zu erkennen. Genau darin sieht D'Arcy die große Spannung der dritten Staffel. Während der Krieg um den Eisernen Thron immer weiter eskaliert, verändert sich auch Rhaenyra selbst. Aus einer Frau, die lange gezögert hat, wird eine Herrscherin, die bereit ist zu handeln. Vielleicht macht genau das die Figur in den neuen Folgen so gefährlich. Nicht weil sie mehr Macht besitzt als zuvor. Sondern weil sie aufgehört hat, an sich selbst zu zweifeln.

Quelle: teleschau – der mediendienst