Bernhard Hoëcker isst 30 verschiedene Pflanzen pro Woche - Longevity findet er trotzdem "bescheuert"

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Wer weiß denn sowas?
Bernhard Hoëcker (hier mit Katrin Bauerfeind bei "Wer weiß denn sowas?" im Ersten) liebt es, das Leben zu genießen. Aber nicht um jeden Preis.
ARD/NDR/UFA SHOW & FACTUAL/Morris Mac Matzen

Ewig leben? Oder wenigstens 200 Jahre alt werden? Barbara Schöneberger und ihr Podcast-Gast Bernhard Hoëcker beschäftigten sich in ihrem Gespräch auch mit dem Trend-Thema Longevity. Und kamen zu einer deutlichen Übereinkunft ...

TV-Dokus, Print-Reportagen, Studien. Longevity ist allgegenwärtig. Das Thema "Langlebigkeit" war auch ein Aspekt im Gespräch zwischen Barbara Schöneberger (52) und ihrem Gast Bernhard Hoëcker (56) für die neueste Folge ihres Podcasts "Mit den Waffeln einer Frau". Allerdings eher beiläufig. Erst in den letzten zehn Minuten des Termins voller Lachen, Witzchen und bester Laune kamen die beiden eher beiläufig auf das Thema. Aber mit deutlicher Meinung: "Longevity find ich total bescheuert", zeigte Hoëcker klare Kante, und Schöneberger schloss sich an: "Ich auch."

Das heiße nicht, so der "Wer weiß denn sowas?"-Rateteam-Kapitän, dass er sich nicht um Gesundheit schert. Natürlich wolle auch er möglichst lange und gesund leben. "Und ich verzichte auch. Ich rauche nicht, trinke nicht." Derzeit versuche er pro Woche 30 verschiedene Pflanzen, beziehungsweise natürlich gewachsene Dinge zu essen. Also auch mal einen Meerrettich statt der normalen Möhre. Aber eben nicht haufenweise täglich Tabletten wie "der bekloppte Typ da in Amerika".

"Wer weiß denn sowas?"-Star: "Das Leben ist ein Langstreckenlauf"

Damit meint Hoëcker den US-Amerikaner Bryan Johnson (48), der sein Leben unter dem Namen "Project Blueprint" zu einem Langlebigkeit-Experiment machte, in dessen Rahmen er unter anderem rund 100 Pillen pro Tag schluckt und 30 Angestellte nur für seine Verjüngungskur beschäftigt.

"Das Leben ist ein Langstreckenlauf", meinte der Comedian, Schauspieler und Autor, "am Ende musst du gucken, dass es dir gut geht." Er versuche "bis zum Schluss möglichst lange fit zu bleiben". Allein aus der "Verantwortung für mich" heraus und für das Umfeld. Man dürfe sich schon klarmachen, dass man den Enkeln den Opa früher nehme, wenn man rauche. Er versuche also, sich vernünftig zu ernähren und sich selbst gut zu behandeln. Ziel sei aber definitiv nicht, "auf dem Grabstein eine möglichst hohe Zahl zu haben, wenn man die beiden Jahreszahlen voneinander abzieht".

Am liebsten würde er schon so 200 oder 300 Jahre alt werden. Denn: "Ich bin viel zu neugierig, wie diese Welt weitergeht."

Quelle: teleschau – der mediendienst