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Anna-Maria Ferchichi spricht über Unfall von Sohn Djibi: "Das hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen"


Autor: Teleschau  

, Freitag, 10. Juli 2026

In ihrem Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" haben Anna-Maria und ihr Ehemann Bushido über den schweren Unfall ihres Sohns Djibi vor einem Jahr gesprochen. Die achtfache Mutter gab an, danach wochenlang unter starken Ängsten gelitten zu haben.


In der neuen Episode ihres Podcasts "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" haben Anna-Maria Ferchichi (44) und ihr Ehemann, Rapper Bushido (47), über einen schweren Schicksalsschlag gesprochen, den ihre Familie vor etwa einem Jahr ereilte. Ihr damals elfjähriger Sohn Djibi verletzte sich bei einem Unfall während eines gemeinsamen Familienurlaubs schwer. Rückblickend stellt die achtfache Mutter klar: "Djibrail hätte sterben können an diesem Strand" und erklärt, warum der Vorfall ihr gesamtes Weltbild erschütterte.

"Er konnte keine Sekunde ohne mich sein. Er konnte nicht mal ohne mich schlafen", erinnert sich Anna-Maria im Gespräch mit Ehemann Anis zurück. Nach dem Wassersportunfall musste der Elfjährige in Dubai notoperiert werden.

Doch der Vorfall hinterließ nicht nur körperliche Wunden: "Wir haben sofort eine Traumatherapie angefangen, das war gut, dass das abgefangen worden ist", erklärt Anna-Maria. Die Familie arbeite den Unfall bis heute noch auf. Denn auch die 44-Jährige litt wochenlang unter dem Erlebten: "Ich hab so eine Angst vor dem Leben gehabt. Es war ein so schöner Moment, ein so schöner Morgen - und dann passiert das."

Anna-Maria Ferchichi kämpfte nach Unfall wochenlang mit Ängsten

Sie erklärt weiter: "Ich habe richtig gemerkt, wie ich in diesen Wochen danach mit mir selber kämpfen musste, dass meine Seele sich komplett verändert und so dunkel wird." Sie sei zunehmend ängstlich geworden und habe sich um Dinge gesorgt, "die ich nicht beeinflussen kann": "Das, was mit Djibi passiert ist, hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen", gibt Anna-Maria zu. "Ich hab mich noch nie in meinem Leben zu keiner Zeit so gefühlt."

Anis Ferchichi erinnert sich, dass seine Ehefrau nach dem Unfall sämtliche Risiken aus dem Familienleben räumen wollte: "Du hast zu mir gesagt: 'Die Mädchen hören jetzt alle auf zu reiten! Kein Skifahren, kein Fußball, keine Fahrer mehr, wir fahren jetzt nur noch selber irgendwo hin'", so der Familienvater.

Doch nach einigen Wochen sei Anna-Maria zu dem Entschluss gekommen: "Ich kann nicht in der Gegenwart versuchen, ein Problem zu lösen, das es noch gar nicht gibt." Sie habe ihre Angst nicht Überhand nehmen lassen, so die 44-Jährige: "Ich entscheide mich dafür, das nicht zu machen. Ich möchte, dass das Leben schön ist." Den Schock und die Sorge nach dem Unfall ihres Sohnes hat sie dennoch bis heute in Erinnerung: "Ich habe erahnen können, wie es sich anfühlt, wenn du mit sieben Kindern dahinfährst und mit sechs zurückkommst."

Quelle: teleschau – der mediendienst