Amira Aly spricht über lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation: "War kurz vor knapp"
Autor: Teleschau
, Dienstag, 03. November 2026
Amira Aly hat in ihrem Podcast "Amira +1" über einen medizinischen Notfall während ihrer zweiten Schwangerschaft gesprochen. Damals erlitt die Moderatorin eine Uterusruptur. Eine gefährliche Erfahrung, die auch Folgen für die Geburt ihrer Tochter hatte.
Vor rund einer Woche machte Amira Aly (34) die Geburt ihres dritten Kindes öffentlich. Für die Moderatorin ist es das erste gemeinsame Kind mit ihrem Partner Christian Düren (36) - und ihre erste Tochter.
Über die Geburt verriet Aly bereits vorab, dass ihre Tochter per Kaiserschnitt auf die Welt kommen würde. Hintergrund war eine schwere Komplikation, die während Alys zweiter Schwangerschaft auftrat und über die sie nun in der neuen Episode ihres Podcasts "Amira +1" sprach.
Zusammen mit dem Gynäkologen Dr. Konstantin Wagner sprach Aly unter anderem über Schwangerschafts- und Geburts-Mythen und teilte auch ihre eigenen Geburts-Erfahrungen. Bei der Geburt ihres zweiten Sohnes erlitt Aly eine Uterusruptur, ein medizinischer Notfall, bei dem die Gebärmutterwand während der Schwangerschaft oder unter den Strapazen der Geburt zerreißt.
Wie ernst ein solcher Vorfall ist, weiß auch Dr. Wagner: "Das ist so mit das Heftigste, was einem passieren kann, weil das kann wahnsinnig bluten", erklärt er. Durch eine Gebärmutter würden pro Minute etwa 500 Milliliter Blut durchlaufen, erläutert der Mediziner, "wenn die aufreißt und kaputtgeht, dann hat man nicht nur Angst, dass dem Kind etwas passieren kann, sondern auch der Mama".
Ärzte vermuteten zunächst Wehen
Aly berichtet, sie sei damals vier Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes, das per Kaiserschnitt auf die Welt kam, erneut schwanger geworden. Rückblickend meint sie: "Deswegen ist das natürlich passiert, deswegen sollte man ja eigentlich nach einem ersten Kaiserschnitt ein bisschen warten, bis man wieder schwanger wird."
Sie erinnert sich, dass sie während ihrer zweiten Schwangerschaft eines Nachts plötzlich Wehen gespürt habe. Sie habe damals nicht gewusst, ob es sich möglicherweise um Übungswehen handelt, die Schmerzen seien jedoch immer schlimmer geworden. "Ich lag vier Stunden alleine oben im Bett", erzählt Aly. "Ich habe so Schmerzen gehabt."
Irgendwann habe sie nur noch ein konstantes "Stechen im Unterbauch" gespürt und sei daraufhin in eine Klinik gefahren. Dort habe man zunächst ebenfalls Wehen vermutet, ihr ein Zäpfchen verabreicht und sie an einen Wehenschreiber angeschlossen.