Schwer lungenkrank: Kronprinzessin Mette-Marit geht es schlechter

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Schwer lungenkrank: Kronprinzessin Mette-Marit geht es schlechter
Der norwegische Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit.
Schwer lungenkrank: Kronprinzessin Mette-Marit geht es schlechter
Jens Kalaene/dpa
Schwere Lungenkrankheit: Kronprinzessin Mette Marit geht es schlechter
Norwegens Kronprinzessin ist schwer krank. (Archivbild)
Kronprinzessin Mette-Marit
Jens Kalaene/dpa

Die seltene Lungenkrankheit von Mette-Marit bestimmt jetzt ihren Alltag.

Der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) geht es gesundheitlich schlechter. Das bestätigte eine Sprecherin des norwegischen Hofs der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Deshalb wird sie voraussichtlich nicht anwesend sein, wenn das belgische Königspaar Norwegen Ende März einen Staatsbesuch abstattet.

Ihre Krankheit bestimme jetzt ihren Alltag und ob sie ihre Aufgaben wahrnehmen könne, sagte sie dem Sender NRK. Sie benötige viel Ruhe. Die Kronprinzessin leidet an einer seltenen und schweren chronischen Lungenkrankheit. Bereits im Dezember teilte der Hof mit, dass es Mette-Marit schlechter gehe, sodass sie auf längere Sicht eine neue Lunge brauche. 

Narben im Lungengewebe: Mette-Marit bekommt schlechter Luft

Die Erkrankung an einer seltenen Form der Lungenfibrose hatte die Frau von Norwegens Kronprinz Haakon 2018 öffentlich gemacht. Bei der Krankheit bilden sich Narben im Lungengewebe, was unter anderem Atemnot verursachen kann. Laut einer Recherche des norwegischen Fernsehens ist Mette-Marit in ihrer Zeit als Kronprinzessin seit 2001 bislang nur drei Staatsbesuchen ferngeblieben.

Neben ihrer Lungenkrankheit belasten die Kronprinzessin derzeit auch der Skandal um ihre Freundschaft mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein sowie der Vergewaltigungsprozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby. "Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der sich in einer sehr schwierigen Situation befunden hat", sagte Mette-Marit NRK. 

Zum Abschluss der knapp siebenwöchigen Verhandlung hatten Høibys Verteidiger im Vergewaltigungsprozess nach Medienberichten für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren plädiert. Von den vier Vergewaltigungs-Vorwürfen sowie von einem Vorwurf der Misshandlung in einer Beziehung solle ihr Mandant freigesprochen werden, hieß es. 

Staatsanwaltschaft forderte mehrere Jahre Haft für Mette-Marits Sohn

Für die Straftaten, die er gestanden habe, solle Høiby dagegen verurteilt werden. Dabei handelt es sich etwa um Gewalt in der Beziehung zu einer Ex-Freundin, Verstöße gegen ein Kontaktverbot zu der Frau, verschiedene Verkehrsdelikte sowie den Transport von 3,5 Kilo Marihuana.

Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen sieben Jahre und sieben Monate Gefängnis für den Angeklagten gefordert. Ihrer Einschätzung nach sollte Høiby in 39 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen werden. Der 29-Jährige sitzt bereits seit Anfang Februar in Untersuchungshaft. Ein Urteil wird Anfang Juni erwartet.

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