«Ninja Warrior Germany»: Neue Kräfte, alter Köppen
Autor: Jonas-Erik Schmidt, dpa
, Dienstag, 29. Sept. 2026
Wolff Fuss gilt nicht als unterbeschäftigt - dennoch steigt er nun neu bei «Ninja Warrior Germany» ein. Auch ansonsten ist einiges anders. Der Überblick zum neuen Team und den neuen Hindernissen.
Jan Köppen kennt das Gefühl, irgendwo der Neue zu sein. Im RTL-Dschungelcamp beerbte er einst als Moderator Daniel Hartwich, in der Datingshow «Take Me Out» folgte er auf Ralf Schmitz. Umso auffälliger ist es, dass es nun einmal andersherum läuft. «Jetzt bin ich endlich mal die Konstante in einer Show!», jubelt Köppen. Gemeint ist: «Ninja Warrior Germany».
Die Spring-und-Kletter-Show, die am Freitag (2.10., 20.15 Uhr, RTL, vorab auf RTL+) startet, präsentiert in ihrer neuen Staffel wieder allerhand kleine und große Änderungen an ihren Hindernisparcours - noch schneller, noch härter, noch schwieriger.
Doch zuerst dürfte Zuschauern die Veränderung beim Begleitpersonal auffallen. Kommentator Frank «Buschi» Buschmann und Reporterin Laura Wontorra, die seit der ersten «Ninja Warrior»-Staffel dabei waren, haben sich verabschiedet. Buschmann sagte zum Abschied, er habe zuletzt «eine Form von Müdigkeit» gespürt.
Für neuen Verve sollen nun Kommentator Wolff Fuss und Sportmoderatorin Anna Fleischhauer sorgen, die in die frei gewordenen Plätze klettern.
Plötzlich der alte Hase
Verblieben aus dem Ursprungstrio ist somit einzig Jan Köppen. Der gibt zu, dass das alte Line-up schon etwas Besonderes gewesen sei. «Natürlich waren wir ein sehr eingespieltes Trio, das diese Sendung von Tag eins an miterleben durfte», sagt er der dpa. «Das hat über all die Jahre unglaublich zusammengeschweißt.»
Aber in der neuen Konstellation habe es von Anfang an «einen tollen Flow» gegeben. «Wir waren unter anderem alle zusammen als Team essen und haben bis heute eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe», berichtet Köppen über die Annäherung. Auch gab es einen gemeinsamen Besuch bei der Tanzshow «Let's Dance». Was Köppen als «RTL-Teambuilding-Maßnahme» bezeichnet.
«Ich finde, unsere Konstellation spiegelt eigentlich die Kandidaten sehr gut wider. Da gibt es die erfahrenen Ninja-Veteranen und die jungen Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei sind», sagt Anna Fleischhauer, die Neue. «Wir sind ein bisschen wie die Kandidaten im Parcours selbst.»