Neue Staffel «Sing meinen Song» – Musikstars tauschen Hits
Autor: Thomas Bremser, dpa
, Dienstag, 14. April 2026
Wenn Popstars ihre Hits tauschen: Die 13. Staffel von «Sing meinen Song» startet mit neuen Gästen, Emotionen und einem Blick auf die veränderte TV-Landschaft.
Eine Gruppe deutscher Popstars sitzt gemütlich bei einem Glas Wein auf der Couch, genießt den Sonnenuntergang von Kapstadt und schaut aufs Meer: Dieses Bild bietet sich Fernsehzuschauern jedes Jahr aufs Neue im April. Heute (20.15 Uhr) startet bereits die 13. Ausgabe der Vox-Musikshow «Sing meinen Song - Das Tauschkonzert».
Mit in Südafrika dabei sind mal wieder Gastgeber Johannes Oerding, Italo-Pop-Sänger Giovanni Zarrella, Frida-Gold-Frontfrau Alina Süggeler, der Graf von Unheilig, Schlager-Rapper Tream, Punk-Rock-Musikerin Ina Bredehorn alias Deine Cousine und Wiederkehrer Mark Forster. Als Special Guests besuchen Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions die Runde.
«Ich wurde in den letzten Jahren immer mal wieder gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Ich habe das zwar in Betracht gezogen, hatte aber irgendwie das Gefühl, dass ich das nach zwei Staffeln zu Ende erzählt habe», sagte Popmusiker Forster der Deutschen Presse-Agentur.
Der Popmusiker («Au revoir», «194 Länder») war 2017 als Teilnehmer dabei und präsentierte die Show ein Jahr später. «Gerade die letzten Jahre ist dann sehr viel passiert und ich bin deutlich wer anders. Und dann hat es für mich wieder Sinn gemacht, dahin zu gehen.»
Das ist das besondere an «Sing meinen Song»
In der langen Geschichte des Formats waren so ziemlich alle deutschen Popstars vertreten, darunter Sarah Connor, Max Giesinger, Nena, Nico Santos, Lena Meyer-Landrut oder Wincent Weiss. Der Clou des Formats: Die Teilnehmenden suchen sich Hits der anderen aus, interpretieren sie neu und performen sie dann auf der kleinen Bühne vor Ort. «Das ist schon ein Riesenaufwand. Und die Tage vor Ort sind auch extrem lang und intensiv. Das ist schon einfach was ganz Besonderes und Wunderschönes, sonst würden wir das ja nicht machen», sagt Forster.
In intimer Atmosphäre erzählen die Acts immer wieder private Geschichten und werden dabei emotional - Tränen gehören bei «Sing meinen Song» traditionell dazu. Die vielfältigen Musikgenres führen außerdem dazu, dass Forster italienischen Schlager-Pop singt und Zarrella einen Punk-Rock-Song aufführt. Darum kommen die Musikerinnen und Musiker nach wie vor gerne - auch wenn die Quoten zuletzt sanken.
«Vor acht Jahren war ganz klar, dass das Format eine hohe Aufmerksamkeit erzeugt und man im besten Fall dadurch mega viele CDs und Tickets verkauft. Aber das ist jetzt gar nicht mehr ganz so klar bei der sich ändernden Fernsehlandschaft», erklärt Forster offen.