Nervenkitzel gefällig? Filme, die nicht schlafen lassen
Autor: Sabine Glaubitz, dpa
, Sonntag, 26. Oktober 2025
Halloween steht vor der Tür: Zeit für Kürbisse, Hexen, Monster … und Horrorfilme! Ob subtiler Schauer oder nervenaufreibender Schockmoment – diese Filme sorgen für Gänsehaut.
Von «Nosferatu» bis zu Netflix-Horror: Was vor mehr als 100 Jahren mit ein paar schaurigen Filmtricks begann, ist heute aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Klassiker, ikonische Monster, Psychothriller und Slasher – das Genre erfindet sich immer wieder neu.
Heute gibt’s mehr Horrorfilme denn je: Von subtiler Gänsehaut bis zum Schockmoment ist alles dabei. Besonders zu Halloween erreicht das Gruseln seinen Höhepunkt. Hier einige Filme mit Nervenkitzel-Garantie.
«Psycho» von Alfred Hitchcock (1960)
Drei Minuten Schrecken, die bis heute nachwirken: Janet Leigh unter der Dusche, ein schemenhafter Mörder, ein Fleischermesser – das Wasser färbt sich rot. Messerstiche im schnellen Rhythmus, dazu Bernard Herrmanns schrille Streicher-Musik, die die Schockmomente verstärkt. «Psycho» legte den Grundstein für das Slasher-Genre – psychologischer Horror, kombiniert mit brutalen Mordsequenzen.
«Rosemaries Baby» von Roman Polanski (1968)
New York, Apartmenthaus, finstere Nachbarn: Rosemary wird schwanger und vermutet, ihr ungeborenes Kind sei Ziel eines satanischen Kults. Polanski setzt auf Paranoia und subtile Andeutungen – psychologischer Horror par excellence.
«Der Exorzist» von William Friedkin (1973)
Ein junges Mädchen wird von einem Dämon besessen, zwei Priester kämpfen um ihre Seele. «Der Exorzist» verbindet psychologischen Horror mit okkultem Schrecken zu einem intensiven Alptraum, der zum zeitlosen Klassiker wurde.
«Blutgericht in Texas» von Tobe Hopper (1974)
Eine Gruppe junger Leute reist ahnungslos nach Texas und trifft auf eine kannibalistische Familie – und auf den berüchtigten Leatherface mit Menschenhautmaske und Kettensäge. Brutal, roh und gnadenlos prägte Hoopers «Blutgericht in Texas» das Slasher-Genre. Der Film wurde teils verboten, auch in Deutschland, und inspirierte unzählige Fortsetzungen, Prequels und Remakes – zuletzt 2022 auf Netflix.
«Halloween – Die Nacht des Grauens» von John Carpenter (1978)
Haddonfield, 1963: Michael Myers ermordet als Sechsjähriger seine Schwester und kommt zu Dr. Loomis. Fünfzehn Jahre später entkommt er und kehrt zurück. Myers’ weiße Maske spiegelt die Leere eines Täters wider, während leere Straßen und lange Einstellungen die Spannung wie ein unsichtbares Band durch jede Szene ziehen.