Rekord: Gitarre von David Gilmour für unglaubliche Summe verkauft
Autor: Florian Hauner
New York, Samstag, 14. März 2026
David Gilmours schwarze Fender Stratocaster ist jetzt die teuerste Gitarre der Welt. Bei einer Auktion erreichte das Instrument einen Rekordpreis von 14,55 Millionen US-Dollar.
Lange galt Kurt Cobains Martin D-18E als teuerste Gitarre der Welt. Allerdings wurde die Akkustikgitarre nun bei einer Aktion in New York als Rekordhalter abgelöst. Die neue teuerste Gitarre ist jetzt eine schwarze Fender Stratocaster. Ihr ursprünglicher Besitzer ist eine lebende Legende der Rockszene: David Gilmour.
Der legendäre Gitarrist wurde mit der Band Pink Floyd weltberühmt. Die Alben "The Dark Side of the Moon", "The Wall" und "Wish You Were Here" gelten als Klassiker der Rockgeschichte. David Gilmour feierte am 6. März 2026 seinen 80. Geburtstag. Er tritt seit vielen Jahren als Solokünstler auf.
14,55 Millionen US-Dollar für Gilmour-Stratocaster
Bei der versteigerten Gitarre handelt es sich um eine schwarze Fender Stratocaster Baujahr 1969. Wie auf der Auktionsseite beschrieben wird, spielte Gilmour die E-Gitarre zwischen 1979 und Mitte der 80er Jahre - mitunter bei der "The Wall Tour". Sie wurde am 12. März 2026 für 14.550.000 US-Dollar in New York versteigert. Erwartet wurde eine Summe zwischen zwei und vier Millionen US-Dollar.
Der Vorgänger als bisher teuerste Gitarre war eine Akkustikgitarre von Nirvana-Frontman Kurt Cobain. Seine Martin D-18E erzielte aus einem guten Grund im Jahr 2020 eine Summe von 6.010.000 US-Dollar. Cobain spielte mit jener Gitarre das legendäre "MTV Unplugged"-Konzert in New York City.
Die schwarze Stratoscaster war nicht die einzige Gilmour-Gitarre, welche am 12. März versteigert wurde. Auch seine Martin D-35 Akkustikgitarre wurde für satte 2.393.000 US-Dollar verkauft. Mit ihr wurde der Hit "Wish You Were Here" aufgenommen. Weitere Highlights der Auktion waren Eric Claptons "MTV Unplugged" Gitarre, ein Flügel von Elton John und mehrere Instrumente der Beatles. Die Auktionsreihe "The Jim Irsay Collection" dauert noch bis zum 17. März an.