25 Jahre - zum Jubiläum: Was wurde aus den "Mädchen, Mädchen"-Stars?
Autor: Teleschau
, Freitag, 27. März 2026
Drei junge Schülerinnen treibt eine einzige Frage um: Wie kommt Frau endlich zum Orgasmus? Vor 25 Jahren machte die Klamotte "Mädchen, Mädchen" ihre Darstellerinnen und Darsteller zu Stars. Was wurde aus Diana Amft, Felicitas Woll, Karoline Herfurth und Co.?
Von Sorgen und Nöten junger Frauen, davon handelt die Teenie-Komödie "Mädchen, Mädchen", die am 29. März 2001 in die Kinos kam. Vor allem aber beschäftigt die Gymnasiastinnen um die naive Inken (Diana Amft) eine Frage: Wie kommt Frau zum Höhepunkt? Dass man dafür nicht notwendig einen Mann braucht, lernt sie bald beim Fahrrad fahren. Mit einem Mann ist es aber sicher schöner, nur: Wie kommt man den Richtigen?
Zusammen mit ihren ebenso unerfahrenen Freundinnen Vicky und Lena macht sich Inken auf die Suche. Es ist der Beginn eines Abenteuers, das sie ins Erwachsensein begleitet und zuletzt im Happy End kulminiert. "Happy End" - von den Darstellerinnen und Darstellern der Komödie lässt sich das nicht gerade behaupten. Für manche war "Mädchen, Mädchen" nicht das glückliche Ende, sondern der vielversprechende Anfang einer erfolgreichen Karriere.
Diana Amft (Inken)
So wie die von Diana Amft, Felicitas Woll und Karoline Herfurth. Sie spielen in "Mädchen, Mädchen" die Freundinnen Inken (Amft), Victoria (Woll) und Lena (Karoline Herfurth), deren Existenzkrise nicht hätte beiläufiger beginnen können: In der Umkleide vor einem Volleyball-Spiel hören sie, wie ihre Mitschülerin Chayenne damit prahlt, einmal mehrmals zum Höhepunkt gekommen zu sein. Das Gehörte weckt den Ehrgeiz der Freundinnen, ihre Erfahrungslücke zu schließen.
Vor allem Inken ist angefixt. Sie hat mit Tim (Frederic Welter) zwar einen Freund, von einem Höhepunkt bei ihren Liebesakten war sie bisher jedoch weit entfernt. Als sie Tim bei einem Täuschungsversuch erwischt, gibt sie ihm den Laufpass. Er wollte sie doch tatsächlich glauben machen, dass das bisschen "warme Gefühl", das sie bei einem ihrer Liebesspiele hatte, ein Höhepunkt war.
Diana Amft startete zunächst mit einer Ausbildung zur Justizfachangestellten, parallel dazu bewarb sie sich bei Schauspielschulen. Nach zahlreichen Absagen wurde sie schließlich an der Münchner Schauspielschule Zerboni angenommen. Erste kleinere Rollen spielte sie auf der Bühne und in Fernsehproduktionen, bevor sie 2001 mit "Mädchen, Mädchen" ihren Durchbruch hatte.
Ihre bisher erfolgreichste Rolle hatte Amft in der Ärzte-Serie "Doctor's Diary", wo sie von 2007 bis 2010 neben Florian David Fitz als Assistenzärztin zu sehen war. Dafür wurde sie unter anderem mit dem Adolf-Grimme- und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Heute ist Amft hauptsächlich in Fernsehfilmen und -serien zu sehen, wie in "Der Bulle und das Landei" "Katie Fforde - Bellas Glück" und der "Meine Mutter ..."-Reihe.
Einen Namen hat sich Amft auch als Kinderbuchautorin gemacht. Ihre Bilderbücher über die Abenteuer und Erkundungen der "kleinen Spinne Widerlich" gehören zu den beliebtesten "Lektüren" der kleinsten "Leser". Amft selbst sieht sich mit den Büchern auch als Pädagogin. "Manchmal ist es einfach gut, wenn man etwas, das man nicht mag, auch mal von der anderen Seite betrachtet", sagte sie über ihre Bücher. "Man hat doch oft Angst vor Dingen, die man nicht kennt oder nicht versteht."