"Stand by Me": Das machen die Stars des 80er-Kultfilms heute
Autor: Teleschau
, Freitag, 24. April 2026
Vom Kinder- zum Hollywoodstar? Das machen die Darsteller von "Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers" heute.
Sie sind dem "Geheimnis eines Sommers" auf der Spur: In "Stand by Me" (Samstag, 25. April, 20.15 Uhr, ZDFneo) suchen vier Zwölfjährige 1959 nach einem vermissten Jungen und müssen dabei zahlreiche Abenteuer bestehen. Der Coming-of-Age-Kultfilm von 1986 machte seine jugendlichen Darsteller zu Kinderstars. Wir zeigen im Folgenden, was aus River Phoenix, Corey Feldman und Co. wurde.
Wil Wheaton als Gordon Lachance
Erzählt wird "Stand By Me" nach einer Erzählung von Stephen King aus der Perspektive des Schriftstellers Gordon Lachance (Richard Dreyfuss): Angesichts einer Todesanzeige für seinen Freund Chris Chambers erinnert sich Gordon an die Abenteuer, die er als Zwölfjähriger (Wil Wheaton) mit seinen Freunden im Sommer 1959 in seiner Heimatstadt Castle Rock erlebte. Als die Jugendlichen vom angeblichen Tod eines Jungen hören, brechen sie auf, um dessen Leiche zu finden.
Mit "Stand by Me" schaffte er den Durchbruch, berühmt wurde Wil Wheaton aber als neunmalkluger Teenager Wesley Crusher in "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert". Nach seinem Serienausstieg 1994 arbeitete er zwischenzeitlich bei einem Unternehmen, das Videoschnittprogramme herstellt. Danach trat er vorwiegend in Independent-Filmen oder in Gastrollen auf. Auch in der Erfolgsserie "The Big Bang Theory" hatte er mehrere Auftritte.
River Phoenix als Chris Chambers
Auch der Darsteller von Chris Chambers, River Phoenix, schaffte mit "Stand By Me" seinen Durchbruch. Danach spielte der US-Schauspieler den jungen Indiana Jones in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" (1989) und einen homosexuellen Strichjungen in Gus Van Sants Drama "My Private Idaho" (1991). Da hatte er aber schon längst Oscar-Luft geschnuppert. Für den Preis war Phoenix dank seiner Nebendarsteller-Leistung in Sidney Lumets hochgelobtem Drama "Die Flucht ins Ungewisse" nominiert.
Aus dem Kinderstar Phoenix wurde rasend schnell ein Teenie-Idol, doch das Schauspieltalent ging viel zu früh von uns: In der Halloween-Nacht 1993 starb der Bruder von Joaquin Phoenix mit nur 23 Jahren an einer Überdosis Drogen. Vor seinem Tod hatte er noch zwei Filme abgedreht: "Schweigende Zunge - Die Rache der Geister" von Sam Shepard wurde im Januar 1993, also noch zu Phoenix' Lebzeiten, auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt. Der Thriller "Dark Blood" feierte erst 2012 Weltpremiere.
Corey Feldman als Teddy
Corey Feldman spielte den Jungen Teddy Duchamp (Corey Feldman), der ebenfalls aus einem problematischen Elternhaus stammt und zu gewalttätigem Verhalten neigt, weil er es von seinem Vater, einem Weltkriegs-Veteranen, nicht anders lernte. Der damals 14-jährige Feldman stand schon mit beiden Beinen in einer vielversprechenden Karriere. Er war unter anderem in den Serien "Love Boat" und "Mork vom Ork" zu sehen, bevor er mit "Gremlins - Kleine Monster" (1984) und "Die Goonies" (1985) auch zum Leinwandstar aufstieg.
Auch dank der Gruselkomödie "The Lost Boys" (1987) zählte Feldman den 80er-Jahren zählte zu den größten Talenten seiner Generation. Doch wie viele Kinderstars stürzte auch er bald ab. Nachdem er Anfang der 90er-Jahre seine Heroin- und Kokainsucht überwunden hatte, blieben die großen Rollen aus. Schlagzeilen machte Feldman 2011 mit Anschuldigungen, er und Kinderstar-Kollege Corey Haim (1971-2010) seien in den 80er-Jahren mehrfach sexuell missbraucht worden.