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Nach dem Flop von "Furiosa": Kommt trotzdem ein neuer "Mad Max"-Film?


Autor: Wilhelm Flemmer

, Freitag, 10. Juli 2026

Der Flop von "Furiosa: A Mad Max Saga" hat die "Mad Max"-Reihe erschüttert. Dabei hat Regisseur George Miller noch einige Ideen für weitere Projekte im Köcher, wie es heißt. Haben sie nach dem Fiasko mit "Furiosa" eine Chance auf Umsetzung?


Es ist nicht leichter geworden für George Miller und seine berühmte "Mad Max"-Reihe. Nach dem Flop des Prequels "Furiosa: A Mad Max Saga" (12. Juli, 20.15 Uhr, RTL) mit Anna Taylor-Joy als junge, in "Mad Max: Fury Road" noch von Charlize Theron gespielte Imperator Furiosa, wurde aus dem einstigen Erfolgsregisseur jäh ein Bittsteller. Warner Bros., bis dato Finanzier und Verleiher der Endzeit-Filme, zog sich nach dem finanziellen Fiasko als Partner zurück, weshalb sich Miller nun um andere Geldgeber bemühen muss.

Denn der australische Filmemacher hat, Flop hin oder her, Stoff für einige weitere "Mad Max"-Projekte in petto, wie es heißt - für welche genau, ist allerdings noch unklar. Die Rede war in den vergangenen Wochen von einem "letzten 'Mad Max'-Film" und einer Serie, "möglicherweise", wie der Branchenkenner Jeff Schneider in Erfahrung gebracht haben will. Die Rechte für welche Projekte auch immer würde Miller dem Höchstbietenden verkaufen.

Warner Bros. ist nicht mehr an Bord, dafür haben Millers Ideen offenbar das Interesse anderer Studios geweckt. Genannt werden Kandidaten wie Universal Pictures, Sony und der immer weiter ins Kinogeschäft vordringende E-Commercer Amazon, der sich zuletzt schon mit der "Herr der Ringe"- und "James Bond"-Reihe zwei Publikumsmagnete gesichert hat.

Wohin steuert die "Mad Max"-Reihe?

Ob bei Zustandekommen eines weiteren Films, es wäre der sechste in der "Mad Max"-Reihe, oder einer Serie auch Theron und Tom Hardy mit von der Partie wären, bleibt ebenfalls unklar. Die beiden waren schon bei "Mad Max: Fury Road" dabei, mit dem Miller 2015 die Reihe in eine neue Richtung gelenkt hatte, Hardy in der Rolle des Titelhelden, Theron als das weibliche Pendant des Mad Max', die wild entschlossene, körperlich und seelisch gezeichnete Kriegerin Furiosa.

Sollte ein Projekt zustande kommen, das die Geschichte von "Fury Road" fortsetzt, dann allerdings wohl ohne Theron und Hardy. Denn bei "Fury Road" kamen die eigensinnigen Hollywood-Stars überhaupt nicht miteinander aus. Sie seien zwei "grundverschiedene Schauspieler", sagte Miller der britischen Zeitung "Telegraph" über die anhaltenden Streitereien der beiden am Set - Hardy "mit seinen Macken, aber auch mit seiner Brillanz" und Theron mit ihrer "unglaublichen Disziplin".

Bei einem Film über Mad Max allein oder einem Film einzig mit Furiosa im Mittelpunkt kämen sich die Streithähne nicht in die Quere. Das Projekt könnte aber auch die Geschichte der jungen Furiosa weiterverfolgen, was wiederum Anna Taylor-Joy als Hauptdarstellerin ins Spiel bringen würde. Ob aber Miller und das Filmstudio, das am Ende den Zuschlag erhält, das Wagnis eingehen würden, bleibt fraglich. das finanzielle Risiko ist nach dem Flop von "Furiosa: A Mad Max Sag" schließlich nicht zu unterschätzen.

Quelle: teleschau – der mediendienst