Gil Ofarim: «Das kann es nicht gewesen sein»
Autor: dpa
, Mittwoch, 28. Januar 2026
Auch an Tag fünf im Dschungelcamp wird gekämpft: Alt gegen Jung, alle gegen den Regen, Ariel gegen Matsch und Krabbeltiere - und Gil Ofarim gegen seinen Ruf.
Gil Ofarim (43) ist der wohl umstrittenste Kandidat, den das Dschungelcamp je gehabt hat, und auch die ersten Tage in der Show scheinen das bislang nicht geändert zu haben. Doch der Sänger hofft weiter auf ein Comeback nach der Sendung - und er hat noch was vor.
Ofarim: «Das kann es nicht gewesen sein»
«Ich bin unter anderem auch hier, um etwas zu erledigen, was ich noch zu machen habe», verrät er in der aktuellen Folge der Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» am Lagerfeuer seinem Mitcamper Stephen Dürr (51). Was genau er damit meint und ob er sich auf den Skandal bezieht, der das öffentliche Bild von ihm zuletzt geprägt hatte, lässt Ofarim als Cliffhanger offen. Er kündigt aber an: «In einem Jahr stehe ich auf der Bühne» - und: «Ich starte einen Neuanfang, das kann es nicht gewesen sein.»
Der 43-Jährige hatte international Schlagzeilen gemacht, weil er erst Antisemitismus-Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben und später vor Gericht eingeräumt hatte, diese schwerwiegenden Vorwürfe nur erfunden zu haben. Nach dem Prozess um die sogenannte Davidstern-Affäre zog sich der gebürtige Münchner zunächst aus der Öffentlichkeit zurück.
Was ist mit der Verschwiegenheitserklärung?
Bislang hatte er zu diesem Skandal in der RTL-Show kaum etwas gesagt, obwohl die Zuschauer wohl vor allem darauf gewartet hatten. Er begründete dies damit, dass er eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe und darum nichts sagen dürfe.
«Es ist richtig, dass die Verfahrensbeteiligten sich seinerzeit auf eine Verpflichtung zum Schweigen verständigt haben», schreibt Ofarims Anwalt Alexander Stevens bei Instagram. Er warnt dort auch vor möglicherweise strafrechtlich relevanten Beleidigungen seines Mandanten.
Ofarims Camp-Kollege, der Schauspieler Dürr, zeigt sich allerdings skeptisch, was die Comeback-Pläne des Sängers angeht. «Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann», sagt er. «Bis jetzt erkennt man nicht so richtig, dass Du so geläutert rausgehst.» Das aber erwarte man von ihm. «Wenn er das nicht macht, wird der Dschungel ihm nicht helfen.»
Vier Sterne für Ariel
Eine gewisse Läuterung gibt es an Tag fünf im Dschungel dann aber doch - in Person von Camp-Schreihals und Streithenne Ariel. Die kommt nach mehreren Nullnummern tatsächlich mit vier Sternen aus ihrer Dschungelprüfung, strahlt und umarmt ihre Mitbewohner, mit denen sie sich schon extrem lautstark gestritten hat. Zuletzt sah es so aus als sei die 22-Jährige - wie einst ihre legendären Vorgängerinnen Sarah Knappik oder Larissa Marolt - auf dem Weg in die Camp-Isolation. Möglicherweise hat sie das nun abgewendet. Von einem «Plot-Twist» sprechen die Moderatoren Sonja Zeitlow und Jan Köppen.