Flirrender Asphalt, kühle Beats: Soundtracks für heiße Tage
Autor: Sabine Glaubitz, dpa
, Samstag, 27. Juni 2026
Von «36 Grad» bis «Tag am Meer»: Manche Songs gehören zu Hitzewellen wie Ventilator und Eiswürfel. Zwölf Klassiker und moderne Sommerhits für Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke.
Der Ventilator läuft auf Hochtouren und die Luft flirrt. Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, verändert sich nicht nur unser Energielevel - auch die Musik passt sich an. Sommermusik weckt Bilder von Urlaub, Strand, Sonne und lauen Nächten. Sie klingt nach Freiheit und langen Tagen im Freien.
Zwölf Songs für heiße Tage - mal schwül, mal erfrischend.
«36 Grad»
Der Track ist der deutsche Hitze-Klassiker schlechthin. Er stammt von dem Berliner Duo 2raumwohnung, bestehend aus Inga Humpe und Tommi Eckart. Humpe haucht, dass es «immer noch zu heiß» ist - und trifft damit das kollektive Sommergefühl so präzise, dass der Song seit fast 20 Jahren zu jeder Hitzewelle aus den Radios schallt. Minimalistischer Elektropop, der sich anfühlt wie ein Ventilator auf voller Stufe.
«Summer in the City»
Ein Oldie, aber Goldie: Schon 1966 sang die amerikanische Rockband The Lovin' Spoonful von flimmerndem Asphalt und der Sehnsucht nach der Abkühlung am Abend. Kaum ein Song fängt das Lebensgefühl eines heißen Sommertags so treffend ein.
«Hot in Herre»
Mit seinem unverkennbaren Refrain («It's gettin' hot in here») lieferte US-Rapper Nelly Anfang der 2000er Jahre die absolute Hymne für brütende Temperaturen: Ein lässiger Beat, der sich durch die stickige Luft bohrt und sowohl die Temperatur als auch die Energie im Raum gefühlt noch weiter nach oben treibt.
«Cruel Summer»
Der Synth-Pop-Klassiker der britischen Girlgruppe Bananarama aus dem Jahr 1983 klingt nach einem Sommer auf seinem Höhepunkt: heiß, lebendig und mit der Sehnsucht nach einer kühlen Brise. Sein eingängiger Rhythmus und sein Ohrwurm-Refrain machen ihn zu einem zeitlosen Sommer-Sound für flirrende Tage.
Einen Song mit demselben Titel hat Taylor Swift vor einigen Jahren herausgebracht. Bei ihr macht Liebeskummer den Sommer «cruel», also: grausam.