«Digger», «Dune», «Doomsday»: Kino-Highlights bis zum Fest
Autor: Sabrina Szameitat und Gregor Tholl, dpa
, Montag, 14. Sept. 2026
Sandra Hüller neben Tom Cruise, Neues aus der «Tribute von Panem»- und «Avengers»-Reihe und die Facebook-Enthüllungsgeschichte: Auf diese Kinofilme können sich Fans in den kommenden Monaten freuen.
Die Filmfestspiele in Venedig sind vorbei, jetzt startet in den kommenden Tagen schon einer der vielversprechendsten Titel aus dem Festivalprogramm im Kino. «Primetime» von Lance Oppenheim, in dem Robert Pattinson den umstrittenen US-Fernsehjournalisten Chris Hansen spielt. Der Film läuft am 24. September an. Daneben gibt es aber auch eine Reihe anderer Kino-Highlights für die kälteren Tage. Eine Auswahl.
«Digger»
Viel ist bislang nicht über den neuen Film mit Hollywoodstar Tom Cruise bekannt. Bekannt ist aber schon, dass er in «Digger» in einem völlig anderen Look zu sehen ist, mit Bierbauch und schütterem Haar. Der Action-Star («Top Gun», «Mission: Impossible») spielt einen exzentrischen Ölbaron namens Digger Rockwell, der sich als Retter der Menschheit beweisen muss, nachdem er eine Katastrophe ausgelöst hat.
An der Seite von Cruise wird die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller zu sehen sein. Welche Rolle sie genau übernimmt, ist bislang unklar. «Digger» von Alejandro González Iñárritu («The Revenant - Der Rückkehrer», «Birdman») soll am 1. Oktober in den Kinos starten. Das Studio Warner Bros. hatte den Film als «Komödie von katastrophalen Dimensionen» beschrieben.
«Corpus Delicti»
Basierend auf dem Bestseller von Juli Zeh kommt am 1. Oktober auch dieser Film der Regisseurin Lena Stahl («Mein Sohn») ins Kino. Der Cast ist für deutsche Verhältnisse topp, mit Hannah Herzsprung («15 Jahre») und Damian Hardung («Maxton Hall») als Geschwisterpaar sowie Alexander Fehling («Gut gegen Nordwind»), Haley Louise Jones («Liebes Kind») und Christian Friedel («The Zone of Interest»).
In einer nahen Zukunft repräsentiert die sogenannte Methode eine Gesellschaft, die Gesundheit und maximale Sicherheit für alle verspricht. Das Leben der Wissenschaftlerin Mia (Herzsprung) ändert sich extrem, als ihr Bruder Moritz (Hardung) des Mordes beschuldigt wird. Die Beweise sind erdrückend - doch Mia glaubt an seine Unschuld. Sie beginnt den Kampf gegen ein System, das eigentlich keinen Zweifel zulässt.
«The Social Reckoning»
Es handelt sich in gewisser Weise um eine Fortsetzung des Films «The Social Network» (2010), nur dass diesmal der Drehbuchautor Aaron Sorkin auch selbst Regie führt und nicht David Fincher («The Game», «Fight Club», «Gone Girl - Das perfekte Opfer»). In «The Social Reckoning» (Kinostart 8. Oktober) gibt eine Facebook-Ingenieurin (Mikey Madison) brisante interne Informationen an einen Journalisten (Jeremy Allen White) weiter, nämlich dass das soziale Netzwerk aktiv schädliche Inhalte duldet wie Hetze oder Falschinformationen. Der Film ist inspiriert von der wahren Geschichte, die 2021 zur Enthüllungsgeschichte «The Facebook Files» im «Wall Street Journal» führte.
Mark Zuckerberg wird gespielt von Jeremy Strong. Er sagte dem Magazin «GQ» (GQ Germany (04/26)): «Ich weiß, dass er in unserer Kultur eine verachtete und keine beliebte Person ist, aber ich finde nicht, dass man ihn von einem Schauspieler spielen lassen sollte, der ihn von vornherein verurteilen will.» Er habe Zuckerberg sogar eine E-Mail geschrieben («Sony bekommt wahrscheinlich einen Herzinfarkt, wenn sie das lesen»): «Ich wollte ihm lediglich sagen, dass ich diese Verantwortung sehr ernst nehme, ebenso wie die Wahrhaftigkeit der Geschichte, und dass ich ihr mit Respekt begegne.»