Britney Spears in Memoiren: Schwanger von Justin Timberlake
Autor: dpa
, Dienstag, 24. Oktober 2023
Britney Spears' Autobiografie sorgt für reichlich Furore. Die Künstlerin schreibt über ihre Beziehung zu Justin Timberlake - und wie diese in die Brüche ging.
Die «Oops! ... I Did It Again»-Sängerin Britney Spears (41) tut es zum ersten Mal: In ihrer mit Spannung erwarteten Autobiografie «The Woman in Me - Meine Geschichte» bringt die Pop-Ikone ihr Gefühlsleben zu Papier - und teilt dabei schonungslos aus: gegen ihren Vater, gegen frühere Lover, gegen Paparazzi und Medien und gegen doppelte Standards für Männer und Frauen in der Unterhaltungsindustrie.
Vorneweg gibt es eine Widmung, an ihre Söhne Sean Preston (18) und Jayden James (17) gerichtet: «Für meine Jungs - ihr seid die Liebe meines Lebens». In 49 Kapiteln, auf fast 300 Seiten, fallen Namen wie Justin Timberlake und Colin Farrell, sie schreibt über Höhenflüge, Zusammenbrüche und Tiefpunkte ihres Lebens. Gnadenlos rechnet Spears mit ihrem Vater Jamie (71) ab.
Sie wird ungewollt schwanger
Der sei schon in ihrer Kindheit im US-Staat Louisiana Alkoholiker gewesen, nichts habe sie ihm Recht machen können, lamentiert Spears. Nur durch Singen und Tanzen habe sie ihre Sorgen vergessen können. Sie schreibt über ihre ersten Auftritte als Kind, den Einstieg bei der US-Kindersendung «Mickey Mouse Club», mit Jungstars wie Ryan Gosling, Christina Aguilera und Justin Timberlake. Mit 15 der erste Plattenvertrag in New York, dann der Durchbruch mit dem Super-Hit «Baby One More Time».
«Das war eine gute Zeit in meinem Leben», schreibt Spears über ihre anfängliche Liebesbeziehung mit Timberlake - von 1999 bis 2002 waren sie ein Paar. Doch dann wurde sie ungewollt schwanger. «Es war zwar eine Überraschung, aber für mich war es keine Katastrophe», schreibt Spears. Sie habe Timberlake sehr geliebt und gehofft, sie würden «eines Tages eine richtige Familie werden». Doch der Sänger habe das Kind nicht gewollt, sie hätten sich zu einer Abtreibung entschlossen. «Wäre es nur nach mir gegangen, hatte ich das nie getan», führt sie weiter aus.
Was Timberlake zu diesen Vorwürfen sagt, blieb vorerst offen. Sein Sprecherteam reagierte auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.
Niemand sollte von der Abtreibung erfahren, sie hätten kein Krankenhaus aufgesucht, schreibt Spears. Ihren Angaben zufolge nahm sie Pillen ein. Sie habe starke Krampfschmerzen und große Angst gehabt. «Bis zum heutigen Tag gehört das zu den schlimmsten Erfahrungen meines Lebens.» Später habe sich Timberlake mehr und mehr distanziert und und die Beziehung per SMS beendet. Sie sei danach «wie am Boden zerstört» gewesen.
Männer haben mehr Freiheiten als Frauen
Nachdem Timberlake den Trennungssong «Cry Me A River» herausbrachte, sei sie als Schlampe beschimpft worden, die Amerikas Goldjungen das Herz gebrochen habe. Hollywood habe Männern immer größere Freiheiten zugestanden als Frauen, klagt Spears.