Der tägliche Kampf um Mitarbeiter-Parkplätze bei Tesla
Autor: Redaktion
New York, Donnerstag, 13. April 2017
Tesla reitet auf der Erfolgswelle und stellt neue Mitarbeiter ein. Doch die müssen täglich um Parkplätze kämpfen - zu sehen ist das bei Instagram.
Für Tesla läuft es aktuell richtig gut. Das US-Unternehmen hat General Motors (GM) als wertvollster Autobauer in den USA an der Börse eingeholt. Am Montag erreichte der Börsenwert der Firma von Starunternehmer Elon Musk 51 Milliarden Dollar (48 Mrd Euro) und zog so mit GM gleich. Im frühen Handel hatte Tesla den US-Marktführer sogar kurzzeitig überholt. In der vergangenen Woche hatte das Elektroauto-Start-up bereits Ford - den am Umsatz gemessen zweitgrößten US-Hersteller - hinter sich gelassen. Teslas Aktienkurs ist seit Jahresbeginn um über 40 Prozent gestiegen. GM und Ford hingegen mussten zuletzt Abstriche bei den Aktienkursen hinnehmen.
Alles gut also? Nicht ganz. Denn so erfolgreich das Unternehmen im Markt auch ist - so banal sind die alltäglichen Probleme bei Tesla. Mit dem Erfolg kommen nämlich ständig neue Mitarbeiter, sowohl am Hauptsitz in Palo Alto als auch am Standort in Fremont. Das Problem: die wenigen Parkplätze an beiden Standorten. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Mittwoch berichtet, hat Tesla schon länger ein massives Parkplatz-Problem. In Fremont etwa kämpfen täglich 6000 Mitarbeiter um 4500 Parkplätze, schreiben sich fiese Zettelchen oder parken sich gegenseitig zu, heißt es in dem SZ-Bericht. Angeblich kämen Mitarbeiter schon Stunden vor Dienstbeginn zur Arbeit und machen dann ein Nickerchen im Auto. Auf Instagram dokumentiert ein Mitarbeiter das ganze Ausmaß des Parkplatz-Chaos.
Hier geht es zum Instagram Account teslaparkinglot
Auch bis zu Tesla-Chef Elon Musk ist das Parkplatz-Problem schon durchgedrungen. Abhilfe will er mit Shuttle-Bussen schaffen, die die Mitarbeiter zur Arbeit bringen. Möglichst viele sollen außerdem dazu gebracht werden, auf Fahrrad umzusteigen. Allerdings herrscht auch für die Drahtesel eine gewisse Parkplatznot, wie ein Foto auf dem Instagram-Account zeigt. ak/dpa
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